Ab Ende August gibt eine neue Möglichket, in das System der spiegellosen Systemkameras von Nikon einzusteigen: Die Nikon Z 5.

Nikon hat heute eine neue spiegellose Systemkamera mit Vollformatsensor vorgestellt. Dabei hat man der Versuchung widerstanden, mit einem Top-Modell zu präsentieren, was man alles kann und bringt  statt dessen mit der Z 5 ein Einsteigermodell, um Fotografen an das Z System heranzuführen.

Das heißt natürlich auch, dass nach oben noch Platz ist für die Nikon Z8 … wann die kommt und was sie dann können wird, steht allerdings noch in den Sternen.

Gerade für ein Einsteiger-Modell in ein Kamerasystem in das Preis-Leistungsverhältnis besonders wichtig.

Die Nikon Z 5 wird mit dem ebenfalls neuen Set-Zoom Nikkor Z 24-50 mm 1:4-6,3 1851,12 € kosten, wenn noch der FTZ-Bajonettadapter im Paket ist werden 1997,34 € fällig.

Zum Vergleich:

Nikon Z6 mit Nikkor Z 24-70 mm 1:4 : 2436,- €
Nikon Z7 mit Nikkor 24-70m mm 1:4 : 3605,75 €

Nikon setzt bei seinem neuen Einsteiger-Modell für das Z-System auf einen CMOS-Vollformat-Sensor mit einer Auflösung von 24,3 MPix der mit einem erstklassigen Rauschverhalten, auch bei hohen ISO-Werte auftrumpfen soll. 

Der ISO-Bereich geht von ISO 100 bis 51.200 und kann bis ISO 50 nach unten und bis ISO 102.400 nach oben erweitert werden.

Das AF-System basiert auf einem Hybrid-AF, der auf 273 Messfelder zurückgreifen kann.

Wie es heute zum guten Ton gehört, setzt Nikon auf eine Augen- und Tiererkennungsfunktion. Letztere soll sowohl bei Katzen, als auch bei Hunden funktionieren. 

Die Nikon Z5 verfügt über einen integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator. So sollen auch Aufnahmen mit einer langen Brennweite aus der freien Hand gelingen. 

Der Stabilisator ist aus der Nikon Z 6 / Z 7 bekannt und wie dort arbeitet er mit stabilisierten Objektiven zusammen.

Auch den elektronische Sucher kennt man von der größeren Schwestermodellen. Er besitzt eine Auflösung von 3,69 Millionen Dots und kann erfahrungsgemäß mit einer knackscharfen Darstellung punkten.

Der rückseitig verbaute Monitor kann dank seiner berührungssensitiven Oberfläche in die Bedienung eingebunden werden. Nikon führt den Monitor neigbar aus, sodass ein flexibiles Handling gegeben sein sollte. Die für Blogger / Vlogger wichtige Möglichkeit, den Monitor für einen ungestörten Blick aufs eigene Bild neben das Gehäuse zu schwenken und nach vorn zu drehen, fehlt allerdings.

Stichwort Vlogger, also Videoaufnahmen: Die Z 5 bietet 4K, im Gegensatz zur Z 6 aber „nur“ mit 60 p – die Größere kann 120p. Etwas wichtiger: Während die Z 6 bei Videoaufnahmen den Bildwinkel des Objektivs ausnutzt, bringt die Z 5 einen Crop-Faktor von 1,7x ins Spiel.

Auch bei der Foto-Serienbildfunktion ist die Z5 gegenüber den größeren Modellen abgespeckt, aber 4,5 B/Sek. sind im Fotoalltag meistens ausreichend.

Nikon fertigt das Gehäuse der Z5 aus einer Magnesiumlegierung und …


… dichtet es ab, sodass die Vollformat-Kamera auch dann genutzt werden kann, wenn das Wetter nicht mitspielt.

Auf der Oberseite gibt es bei der Z 5 keinen Statusmonitor. Die rechte Gehäuseschulter bietet statt dessem einem großen Moduswählrad Platz.

Einen wichtigen Unterschied zur Z 6 / Z 7 findet man, wenn man die Klappe auf der rechten Schmalseite öffnet. Dahinter befindet sich kein Slot für eine XQD / CFexpress-Karte sondern zwei Slots für SD-Karten (UHS-II kompatibel).

Ein Sachen Stromversorgung bietet die Z 5 etwas mehr, als bei den Großen. Der Akku kann in der Ladeschale und in der Kamera geladen werden und es ist auch möglich, die Z 5 während der Aufnahmen (etwa im Studio) vom Computer aus mit Energie versorght werden. Ob auch Powerbanks als Stromquelle verwendet werden können, muss noch geklärt werden.

Zusätzliche Energie steht zur Verfügung, wenn man die Z 5 mit dem Batteriegriff MB-N10 ausstattet.

Die weitere Ausstattung bezüglich Belichtungsmessung, Belichtungssteuerung, Weißabgleich, Bracketing, Blitzsteuerung. HDR-Modus usw. usw. bringt nichts Neues. Und natürlich sind Bluetooth und WiFi ab Bord und díe Kamera kann Bilder auf externe Smartgeräte übertragen und von dort via SnapBridge gesteuert werden.

 

Alle Bilder (c) Nikon

 

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