Corona nervt, ohne Zweifel. Aber für unser aller Gesundheit sind unangenehme Maßnahmen erforderlich – die teils auch angenehme Nebenwirkungen haben.

Dass der Zusammenhalt in Nachbarschaften wächst, dass Hilfsbereitschaft keine leeres Wort mehr ist, dass manche Berufsgruppen endlich die Wertschätzung erfahren, die sie schon lange verdienen sind wichtige Nebenwirkungen von „Wir bleiben zu Hause und wenn wir draußen sind, halten wir Abstand“.

Es gibt auch unwichtige, aber dennoch angenehme Nebenwirkungen. Für Fotografen ist es beispielsweise die Tatsache, dass deutlich weniger Kondensstreifen den Himmel verunzieren. 

Wer gerne Landschaftsfotografie betreibt, hat jetzt die Möglichkeit, Landschaften unter einem schönen Himmel zu fotografieren!

Außerdem lassen sich jetzt Wolkenstimmungen aufnehmen und speichern, mit denen man später andere Bilder aufwerten kann. (Natürlich gibt es dafür auch Software mit vorgefertigten Himmeln, wie Skylum Luminar 4).

Leider gilt auch im Zusammenhang mit dem Himmel ohne Kondesstreifen: Des einen Freud ist des anderen Leid. Und so ist allen, die vom funktionierenden Luftverkehr leben zu wünschen, dass wir Fotografen uns ärgern!

 

Text und Bilder (c) Herbert Kaspar

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