Sigma 30 mm F1.4 DC DN |Contemporary jetzt offiziell

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sigma 30 mm dc dn

Neben dem 50-100 mm F1.8 |Art wurde heute auch das Sigma 30 mm F1.4 DC DN | Contemporary offiziell vorgestellt, nachdem zuvor schon einige Details bekannt geworden waren.

Im Gegensatz zur Art-Serie spielen bei der Contemporary-Serie im Sigma Programm auch Größe und Gewicht eine Rolle – besser gesagt: geringe Größe und geringes Gewicht. Dafür wird dann auch einmal auf eine sehr hohe Lichtstärke verzichtet. Nicht so bei der neuen 30-mm-Festbrennweite. Sie ist mit ca. 74 mm Länge, einem Durchmesser von rund 65 mm und einem Gewicht von etwa 265 g weder groß noch schwer, bietet aber als größte Öffnung F1.4. Und das ist schon was. Dazu, dass das  Gewicht gering gehalten werden kann, trägt die Verwendung des Verbundmaterials TSC (Thermally Stable Composite) einen wesentlichen Teil bei.

Das 30er wird mit Anschlüssen für spiegellose Systemkameras von Sony mit APS-C-Sensor (DC) und von Olympus und Panasonic mit FT-Sensor (DN) angeboten. Das bedeutet, dass es einmal einen Bildwinkel wie ein 45-mm-Objektiv [@KB], das andere Mal wie ein 60-mm-Objektiv [@KB] abdeckt, da der Sony-Sensor einen Crop-Faktor von 1,5x hat, der Sensor der mFT-Kameras dagegen eine scheinbare Brennweitenverdoppelung mit sich bringt. Damit ist es einmal als kürzeres, das andere Mal als längeres Standardobjektiv zu verwenden. Die hohe Lichtstärke erschließt zum einen die Available-Light-Fotografie und zum anderen die Motive, die besonders gut mit einer sehr schmalen Schärfenzone wirken. In diesem Zusammenhang verweist Sigma auf ein wundervolles Bokeh, das von der Blende mit 9 Lamellen unterstützt wird.

Das 30 mm bietet Innenfokussierung bis 30 cm. Für die automatische Scharfstellung kommt ein kompakter Stellmotor zum Einsatz, der nicht nur schnell, sondern auch leise arbeiten soll. Letzteres ist besonders für die interessant, die die Movie-Funktion ihrer Kamera nutzen.

Das Objektiv ist aus 9 Linsen und 7 Gruppen aufgebaut. Durch die Verwendung asphärischer Linsen und Linsen aus Gläsern bis mit besonderem Brechungsindex sollen Abbildungsfehler minimiert sein,  und das Objektiv soll eine hervorragende Lichtausbeute bis zum Bildrand erzielen. Zur Korrektur der Verzeichnung wird laut Pressemitteilung die Korrekturmöglichkeit des spiegellosen Gehäuses genutzt.

Die kleineste Blende ist 16. Es werden Filter mit einem Durchmesser von 52 mm gebraucht.

 

Verfügbarkeit

Mitte März 2016.

Preis (UVP)

439,- €

 

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