Bei den Neuvorstellungen ist kein Ende in Sicht. Nachdem Sony gestern nach langem Warten endlich seine spiegellosen Vollformat-Kameras Alpha 7/7r vorgestellt hat und Panasonic die Lumix DMC-GM1 an den Start schickt, folgt nun Nikon.

Die neue D5300 kommt im kompakten Gehäuse daher, besitzt einen DX-Sensor und bietet als erste Nikon-DSLR direkt integriert GPS und WiFi.
Der eingesetzte CMOS-Sensor besitzt eine Auflösung von 24,2 MPix und bietet damit ordentliche Reserven für etwaige spätere Ausschnitte. Die ISO-Empfindlichkeit reicht (erweitert) bis ISO 25.600, um die korrekte Belichtung kümmert sich ein Sensor mit 2016 Pixeln. Das AF-System kann sich dabei auf 39 Messfelder und 9 Kreuzsensoren verlassen, während die Serienbildgeschwindigkeit mit 5 Bilder/Sek. angegeben wird. Gesteuert wird all dies von einem Expeed-4-Bildprozessor.

Rückseitig wurde ein Bildschirm mit einer Diagonalen von 8,5 cm verbaut, der mit einem großen Betrachtungswinkel und 1.037.000 Dots aufwarten kann – Nikon führt ihn schwenk und klappbar aus.

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Dank des integrierten WiFi-Moduls kann die Nikon D5300 mit Android- oder iOS-Geräten verbunden werden. Auf diesem Wege können Daten übertragen, aber auch die Kamera gesteuert werden. Der ebenfalls vorhandene GPS-Empfänger kann natürlich zum Geotagging verwendet werden. Mit der optionalen GPS-Log-Funktion kann die Kamera die Route auch dann weiterverfolgen, wenn sie ausgeschaltet ist.

Die Nikon D5300 ist ab Mitte November zu einem Preis von 809 Euro in den Farben Schwarz, Anthrazit und Rot verfügbar.

Nikon D5300 Rückseite

Nikon D5300 Rückseite

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