Zum zweiten Mal findet die Imaging World in Halle 12 des Nürnberger Messegeländes statt. Sie hat gestern, 2.10.2026 angefangen und endet morgen, am 4. Oktober. Ich war am ersten Tag dort.

d-pixx foto ist im unterfränkischen Hammelburg zu Hause. Von hier ins mittelfränkische Nürnberg sind es mit dem Auto rund eineinhalb Stunden, und dieses Mal komme ich über die A7 und A3 ohne Stau flott voran. (Wie auf jeder Autobahnfahrt wundere ich mich über Fahrerinnen oder Fahrer, die nicht wissen, wo der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger, aka Blinker, zu finden ist – aber das ist eine andere Geschichte.)

Als ich ankomme (es ist Freitag vormittags) ist die erste Ebene des Parkdecks Süd schon belegt – ein gutes Zeichen für den Verlauf der Messe. Von hier zum Eingang kann man in 10 Minuten bequem laufen.

Auf dem Weg überhole ich zwei junge Paare, die mit Kinderwagen und Kleinstkind dorthin unterwegs sind. Man kann nicht früh genug anfangen, den Nachwuchs für das schönste Hobby der Welt zu begeistern.

Was dieses Hobby  hervorbringen kann, zeigen Bilder, die im hellen Foyer ausgestellt sind – Prädikat sehenswert.

Dort sind auch einige kleinere Stände zu finden, etwa die des „Deutschen Kameramuseums“, wo Sammlerstücke angeboten werden, oder der Organisation „Dein Sternenkind e. V.“, die jede Unterstützung verdient.

Zentrum der Imaging World 2026 ist dann Halle 12

Wie schon die erste Imaging World (meinen Bericht finden Sie hier) präsentiert sich auch die zweite Ausgabe kompakt und übersichtlich.

Es ist zwar kein neuer Spruch, doch „klein aber fein“ trifft es. Anders als bei der photokina (die Jüngeren fragen gegebenenfalls Eltern) sind keine langen Wege zurückzulegen, um sich an den Ständen Kameras, Objektive und Zubehör anzuschauen, erklären lassen oder auszuleihen, wie (natürlich nicht nur bei Canon), wo eine Canon T80 mit AF-Objektiv meine Aufmerksamkeit erregt.

Geliehenes oder mitgebrachtes Equipment kann einem der Playgrounds (was ist nur aus dem guten alten Spielplatz geworden), wie dem „Makro-Dschungel“ bei Sony ausprobieren.

Auch an einzelnen Ständen gibt es fotogene Motive, etwa bei B+W, Canon und OM Digital Systems.

Dazu kommen interessante Vorträge, so gut besucht, dass man auf Stehplätze ausweichen muss.

Dass das auch von vielen jungen Besucherinnen und Besuchern wahrgenommen wird …

…, ist etwas, das mich wirklich freut.

Während ich heute diese Zeilen tippe und den Beitrag auf die Homepage bringe, brummt in Halle 12 vermutlich der Bär deutlich lauter als gestern, und das ist auch gut so.

Zum Schluss nun zuerst die wirklich schlechte Nachricht: Die zweite Imaging World war die letzte Imaging World in Nürnberg.

Und ganz zum Schluss die hoffentlich gute Nachricht: Die Imaging Word 2027 findet in Köln statt. Sie wandelt damit auf den Spuren der photokina. Bleibt nur zu hoffen, dass man das Konzept der kompakt-übersichtlichen (und für die Aussteller bezahlbaren) Messe nicht verwässert.

Und noch ein Tipp, der heute zu spät kommt, aber für den Besuch für Sonntag vielleicht noch passend: Jedes Mal, wenn ich am Gastronomiebereich vorbeikam, waren alle Tische besetzt (die Speisen sahen lecker aus) und es standen viele Leute an. Eventuell ist ein mitgebrachtes Sandwich (oder was auch immer man mag) eine gute Lösung.

Und hier in paar Schnappschüsse aus Halle 12, aufgenommen am ersten Messetag.

Auch wenn die Wege kurz sind – ich bin nach einigen Runden froh, mich für bequeme Schuhe entschieden zu haben …

… und dass es einen kostenlosen Shuttle-Service zum Parkdeck gibt.

TEXT UND ALLE BILDER © HERBERT KASPAR

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