Ende der letzten Woche kündigte Sony an, heute einen Alpha-Launch-Event abzuhalten – natürlich rein virtuell, wie man es in der Zwischenzeit gewohnt ist. 

UPDATE Inzwischen wurden auch Produktbilder veröffentlicht – Sie finden sie am Ende dieses Beitrags!

UPDATE 2 Der Preis in Deutschland liegt bei 7300,- € (UVP für das Gehäuse) und zeigt, dass High-End-Profis die Zielgruppe sind – und Amateure, die ein sehr gut gefülltes Bankkonto haben.)

Unter dem Motto „The One“ wurde passend dazu die neue Alpha 1 vorgestellt, das neue High-End-Modell der Alpha-Familie.

Der Sensor beherrscht 50 MPix und kommt im Vollformat daher. Er ist rückseitig verdrahtet und kann einen Dynamikumfang von 15 Blendenstufen einfangen. Der ISO-Bereich reicht bis ISO 32.000 und kann bis 102.400 erweitert werden.

Dank des neuen EXMOR RS können 30 fps mit voller Auflösung erreicht werden.

Auch der Autofokus profitiert  vom neuen, besonders starken Bildprozessor, denn laut Sony wird 120x pro Sekunde nachgerechnet, was zu besonders präzisen Ergebnissen führen soll. Dazu passt, dass es 759 AF-Messfelder gibt, die 92 % der Sensor-Fläche abdecken. 

 

Das ist besonders bei der Nachführung der Schärfe auf ein sich bewegendes Objekt sehr wichtig.

Den Augen-Autofokus möchte Sony weiter verbessert haben, sodass er bei der Sony Alpha 1 eine um 30 % bessere Performance bietet. Neu ist, dass auch die Augen von Vögeln erkannt werden.

Der Sucher ist mit 9,44 Millionen Dots sehr hochauflösend und basiert auf der OLED-Technik. Noch wichtiger ist aber, dass er 240 mal pro Sekunde aktualisiert wird und komplett ohne Blackout arbeiten soll. Die Darstellungsgröße wird mit 0,9 x angegeben, das ist eine Bestleistung.

Dank einer neuen Aufhängung soll der elektronische Verschluss praktisch vibrationsfrei arbeiten, sodass keine Geräusche entstehen. Gleichzeitig ermöglicht er ein Flicker Free Shooting, was bei künstlichen Beleuchtungssituationen helfen soll. 

In das Gehäuse wurde eine 5 Achsen-Bildstabilisierung integriert, die in der Lage sein soll, 5,5 Blendenstufen zu kompensieren.

Natürlich dürfen Video-Features nicht fehlen – und hier geht Sony in die Vollen. 4K-Video sind mit maximal 120 fps möglich, wem das nicht reicht, der kann auch Videos in 8K produzieren. Es erfolgt also der erwartete Gegenschlag zur Canon EOS R5. Der bereits angesprochene Augen-Autofokus kann auch mit 8K-Videos kombiniert werden. Als Farbraum steht sogar der große BT2020 zur Verfügung, was für besonders feine Farbverläufe sorgen soll.

Dank einer durchdachten Kühlung sollen Aufzeichnungen von 30 Minuten möglich sein.

Das Gehäuse fällt etwas größer aus, als bei der Sony Alpha 9 MK2 und soll noch besser abgedichtet worden sein. Als Materialmix setzt die Alpha 1 auf Magnesium und Aluminium.

Bei seinen Profi-Modellen ist Sony erfahrungsgemäß die Netzwerkeinbindung besonders wichtig. So gibt es erneut eine FTP-Datenübertragung, was natürlich gerade im Agentur-Geschäft relevant ist. Zusammen mit 5G-fähigen Smartphones sollen sich Daten besonders schnell verteilen lassen. 

Verfügbarkeit

Voraussichtlich März

Preis (UVP)

Der Body wird 6.500 US-Dollar kosten. Euro-Preise reichen wir zeitnah nach. 

 

Produktbilder

 

 

Alle Bilder (c) Sony

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