In der zweiten August-Hälfte verbrachte ich zwei Wochen in Blåvand im südwestlichen Dänemark und nutzte die Zeit, um das „Dream Team“ von Tamron – 17-35 mm F2.8-4 und 35-150 mm F2.8-4 – in aller Ruhe auszuprobieren.

Hinweis: Durch Anklicken lassen sich alle Bilder größer darstellen!

Mit den Eckbrennweiten der beiden Zooms Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD und Tamron 35-150 mm Di VC OSD – gemeinsam als Dream Team bezeichnet – entstanden die Bilder, die in der 2. Folge dieser kleinen Serie zu sehen sind. Das heißt, die Fotos wurden mit 17 mm, 35 mm und 150 mm Brennweite gemacht.

Für die 35-mm-Aufnahmen kam einmal das Superweitwinkelzoom, das andere Mal das Allroundzoom zum Einsatz, deren Brennweitenbereiche sich hier treffen.

Der Unterschied: Beim 17-35 mm liegt die Lichtstärke bei 35 mm Brennweite bei 1:4, beim 35-150 mm beträgt sie bei der gleichen Brennweite 1:2,8.

Das ist im normalen Fotoalltag kein gravierender Unterschied – aber eben doch ein Unterschied.

Punkt eins: Die Schärfenzone. Aus einem Meter Abstand und Blende 2,8 liegen 13 cm in der Schärfe, bei Blende 4 sind es 19 cm. Bei einer Entfernung von drei Metern sind die entsprechenden Werte 130 cm und 190 cm. (Berechnung mit dem Rechner auf dofmaster.com.) Das kann für die Wirkung einiger Bilder wichtig sein, bei anderen nicht.

Punkt zwei: Unter denselben schlechten Lichtverhältnissen kann man beispielsweise mit dem 35-150 mm mit Blende 2.8 und ISO 3200 fotografieren, mit dem 17-35 mm braucht man Blende 4 und ISO 6400. In diesem Empfindlichkeitsbereich kommt es mit den neuesten Kameras allmählich zum Rauschen. Da kann dann – obwohl die Brennweite gleichbleibt – der Wechsel zum 35-150 mm angebracht sein.

In Blåvand stehe ich in solchen Situationen allerdings nicht vor dem Wechselproblem.

Auf dem Weg von Blåvand nach Hvide Sande passiert man eine Bodden-Landschaft, wo sich alte Fischerboote und Kähne als Motiv anbieten. Die Aufnahme mit 35 mm Brennweite brachte die gewünschte Breite, aber zu viel leeren Vordergrund. Daher wurde das Bild zum Panorama beschnitten – vom Seitenverhältnis 3:2 auf 3:1.
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 35 mm | ISO 100 | F11 | 1/125 Sek. | Canon EOS 5D Mark IV

Zum einen habe ich mit der DSLR Canon EOS 5D Mark IV und der spiegellosen Systemkamera Canon EOS RP zwei Vollformatkameras im Einsatz, deren Bilder ich gut mischen kann. Also kann ich mit einer Zwei-Kamera-Lösung arbeiten. Das ist Luxus, aber angenehm. Dass der eine Sensor mit 30 MPix auflöst, der andere mit 26 MPix ist dabei kein Problem – und diese Megapixel-Zahlen sind auch für die Tamron Zooms kein Thema. Sie wurden auch für höher auflösende Kameras entwickelt!

Zum anderen hatte ja mein Kaiser Tiltall TC 284 mit dem BC30 noch einen Platz im picke-packe-vollen Auto gefunden und steht jetzt in Blåvand für alle Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten bei niedrigen ISO-Werten bzw. mit gleichbleibender Ausrichtung der Kamera (Stichwort Brennweitenreihe, drei solche Bilder sind in Folge 2 zu sehen) zur Verfügung.

Auch hier zu viel Vordergrund im 35-mm-Bild und auch hier Schnitt zum 3:1-Seitenverhältnis. Während für die parallelen Aufnahmen mit dem 35-150 mm Di VC OSD mein Tiltall TC-284 zum Einsatz kam, machte ich „begleitende Aufnahmen“ aus der freien Hand.
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 35 mm | ISO 400 | F8 | 1/500 Sek. | +0,67 EV | Canon EOS RP

Zwischenbemerkung: Mit Stativ bin ich fast immer allein auf weiter Flur – sogar beim Sonnenuntergang fällt mir kein anderer Fotograf mit Dreibein auf, stattdessen aber sehr viele Zuschauer des Natur-Events, die ihr Smartphone auf den Sonnenball knapp über dem Horizont richten.

Aber um ehrlich zu sein: Auch mein Smartphone, ein betagtes iPhone 6s, kommt etliche Male zum Einsatz. Allerdings nutze ich es in Blåvand nicht zum Fotografieren, sondern mit der App Canon Camera Connect. Sie ist ein guter Ersatz für eine Kabelfernbedienung. Und sie ist ein besserer Ersatz für den guten alten Trick mit dem Selbstauslöser, dessen Ablauf den beim Auslösen entstandenen Vibrationen Zeit gibt, bis zur Belichtung abzuklingen.

Nach diesem kleinen Schlenker zurück zum Brennweitenangebot der beiden Tamron Vollformat-Zooms.

Wie bereits gesagt drehte sich die 2. Folge dieser Mini-Serie um die Brennweiten 17 mm, 35 mm und 150 mm, also um drei Brennweiten von insgesamt 124, wenn man die ganzen Millimeter zugrunde legt, und von unzähligen, wenn man bedenkt, dass man die Brennweite (und damit natürlich den Bildwinkel) stufenlos ändern kann.

Es ist dieses Brennweitenangebot, das Zooms so interessant für die Bildgestaltung macht. Man sucht den passenden Standort und damit die passende Perspektive und bestimmt dann durch Drehen am Zoomring den genauen Bildausschnitt.

Das ist mit den Gehäusen, die mich nach Blåvand begleiten, besonders einfach, da sowohl der elektronische Sucher der Canon EOS RP als auch der optische TTL-Sucher der Canon EOS 5D Mark IV 100 % des späteren Bildes zeigen.

Und auch die beiden Tamron Objektive spielen bei der Bestimmung des genauen Bildausschnitts hervorragend mit, denn die Zoomringe laufen mit der richtigen Mischung aus Leichtgängigkeit und Widerstand. Das heißt: Man kann den Bildwinkel schnell verstellen, „eiert“ aber nicht um den gewünschten Bildausschnitt herum.

Dass die Seitenverhältnisse eines Vollformatsensors und des Motivs nicht immer genau zusammenpassen, ist eine andere Sache. Aber es gibt keine Vorschrift, dass Bilder unbedingt das Seitenverhältnis 3:2 aufweisen müssen. Wenn 3:2 einmal nicht passt: Einfach schneiden!

Mit den Dream-Team-Zooms stehen zwischen 17 mm und 150 mm acht „klassische Brennweitenbereiche“ zur Wahl. Natürlich kann man mit (fast) jeder Brennweite (fast) jedes Motiv aufnehmen – aber eine kleine Einordnung sei erlaubt.

Bis 20 mm Superweite 104° bis 94 ° bringen sehr viel ins Bild. Vorsicht ist geboten, denn wenn sehr viel ins Bild kommt, wird es automatisch sehr klein abgebildet und der Eindruck, den man vor Ort hatte, kommt beim Betrachten des Bildes nicht rüber. Diese Brennweiten eignen sich bestens für Spiele mit der steilen Perspektive – auch im Nahbereich, da das Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di USD eine Naheinstellgrenze von nur 28 cm hat.

Ich hatte gehofft, dass die Sonne durch den Nebel bricht, der Nebel war jedoch hartnäckig. Aber die Lichtstimmung wurde dann trotzdem schön. Die Plus-Korrektur wirkte dem Vergrauen der Bilder entgegen!
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 17 mm | ISO 100 | F8 | 1/125 Sek. | +1 EV | Canon EOS RP

 

Um die 24 mm Der Bildwinkel liegt bei 84° und es geht bereits deutlich gemäßigter zu, als bei 17 mm oder 20 mm. Wenn man es darauf anlegt und den Bildaufbau sorgfältig wählt, kann man sehr viel ins Bild bekommen, ohne dass eine zu steile Perspektive die Superweitwinkel-Aufnahme verrät.

Ein Gebäude in Esbjerg – nah an einem Spielplatz. Dass man mit zwei kleinen Enkelinnen verreist, bleibt für die Foto-Ausbeute nicht ohne Folgen.
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 22 mm | ISO 100 | F5.6 | 1/1250 Sek. | +0,33 EV | Canon EOS RP
Die Canon EOS 5D Mark IV zeigt alles an, was für die Aufnahme wichtig ist – aber wenn man nicht genau hinschaut, bleiben auch mal ISO 800 von vorhergehenden Bildern stehen, obwohl ISO 100 dank Stativ auch gereicht hätten.
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 23 mm | ISO 800 | F18 | 1,3 Sek. | +0,67 EV | Canon EOS 5D Mark IV
Die Sankt Jacobi Kirche in Varde. Es stand zwar ein Blumenkasten auf dem Platz, der sich als Vordergrund geradezu aufdrängte – aber ich entschloss mich, Mut zur Leere zu beweisen und damit noch mehr Tiefe ins Bild zu holen.
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 25 mm | ISO 100 | F8 | 1/250 Sek. | -0,33 EV | Canon EOS RP

 

Um die 28 mm Für mich sind die Brennweiten mit Bildwinkeln um die 75° die Standard-Weitwinkelbrennweiten. Man kommt in Innenräumen und engen Gassen gut zum Schuss, aber die typischen Verzerrungen (die kein Abbildungsfehler kurzer Brennweiten sind, sondern einfach Physik) fallen sehr gering aus und kommen oft gar nicht bildwirksam zum Tragen. Wenn man ein bisschen abblendet, bekommt man eine angenehm große Schärfenzone, lässt man die Blende ganz offen, kann man sogar eine gewisse selektive Schärfe nutzen.

Weil die Smartphone-Selfiegrafen hartnäckig waren und die linke Figur blockierten, auch hier nur drei der vier weißen Männer von Esbjerg. Im Gegensatz zum Bild mit 17 mm Brennweite (siehe Folge 2) wirken die Figuren hier natürlicher.
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 28 mm | ISO 100 | F5,6 | 1/1600 Sek. | +0,33 EV | Canon EOS RP
In den hohen Dünen von Hvide Sande fiel mir die kleine Blüte auf, die ich natürlich auch an einer anderen Stelle im Format hätte platzieren können – Sand drum herum gab es schließlich genug. Aber ich wollte sie als Farbklecks in der Mitte!
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 29 mm | ISO 100 | F8 | 1/400 Sek. | +0,67 EV | Canon EOS 5D Mark IV

 

Um die 35 mm Der Bildwinkel von rund 63° kommt (für mich) dem natürlichen Sehen sehr nah. Die Perspektive ist sogar aus geringen Abständen sehr natürlich. Ich nutze 35 mm gern als Standardbrennweite, aktuell z. B. mit dem Tamron SP 35 mm F1.4 Di USD, aber auch die Brennweiten bis rund 60 mm haben in dieser Beziehung ihren Reiz.

Ein kleines Café plus Shop in der alten Stadt Ribe, die wir nach mehreren Besuchen ins Herz geschlossen haben. Im Ausgangsbild ist der rechte Stuhl ganz zu sehen, aber zugunsten der Symmetrie habe ich ein Stück der Lehne geopfert,
Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD @ 34 mm | ISO 100 | F5,6 | 1/100 Sek. | +0,33 EV | Canon EOS RP

 

Um die 50 mm Das klassische Normalobjektiv für Kleinbild- und Vollformatkameras hat eine Brennweite von 50 mm und einen Bildwinkel von 46°. Beim Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD liegt die Lichtstärke bei der Einstellung auf 50 mm bei 1:3.2. Das ist natürlich weniger, als bei einer entsprechenden Festbrennweite, aber dafür ist die ganz offene Blende alltagstauglich. 50 mm Brennweite (bzw. die entsprechend kürzeren Brennweiten an Crop-Kameras) werden von vielen Fotografen als „irgendwie langweilig“ eingestuft, aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn man sich einmal die Beschränkung auf 50 mm auferlegt (und bei einem Zoom der Versuchung widersteht, doch ein bisschen am Zoomring zu drehen) wird man feststellen, dass man mit dieser Brennweite sehr viel machen kann.

Am Strand von Blåvand haben Künstler vier alte Bunker der Wehrmacht aus dem zweiten Weltkrieg zu Mulis umgestaltet, da sich Mulis nicht fortpflanzen können und die Bunker sich nicht fortpflanzen sollen!
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 50 mm | ISO 100 | F3.2 | 1/100 Sek. | Canon EOS RP
Im rot-weißen Look präsentieren sich die Stationen der „Live Guard“ an den Stränden – diese steht in Henne Strand.
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 52 mm | ISO 100 | F8 | 1/800 Sek. | -1 EV | Canon EOS 5D Mark IV

 

Um die 85 mm Natürlich: Porträtbrennweite! Das ist völlig richtig, aber nicht die ganze Wahrheit. Man kann Bildwinkel um die 28° hervorragend nutzen, um Porträts aus einer für das Modell und den Fotografen angenehmen Entfernung aufzunehmen. Die Proportionen wirken im Bild natürlich und je nach Blende kann man sich mit der Schärfe auf die Augen konzentrieren oder von der Nase bis zu den Ohren alles scharf abbilden. Aber die gemäßigte Telebrennweite ist darüber hinaus für Natur- und Landschaftsaufnahmen gut, für Architekturdetails und auch für Nahaufnahmen. Die Naheinstellgrenze des 35-150 mm beträgt 45 cm!

Auf dem Weg von der Fußgängerzone zum Parkplatz in Esbjerg fiel mir diese Glasfassade auf. Dank 76 mm Brennweite und einem entsprechenden größeren Abstand konnte ich stürzende Linien weitgehend vermeiden. Die, die noch sichtbar waren, wurden dann im Photoshop schnell begradigt. 
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 76 mm | ISO 100 | F8 | 1/60 Sek. | +0,67 EV | Canon EOS RP
85 mm Brennweite, aber definitiv kein Porträt. Die kurze Telebrennweite bringt schon eine gewisse raffende Wirkung. Der Leuchtturm Blåvand Fyr erscheint näher, als er ist. Kleinste Blenden sollte man zwar vermeiden, um Probleme mit der Beugung zu umgehen – aber für eine Belichtungszeit von 5 Sek. zugunsten des weichen Wassers war Abblenden nötig.
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 85 mm | ISO 100 | F20 | 5 Sek. | Canon EOS RP
Noch einmal 85 mm und wieder kein Porträt. Die vielen 90° Giebel in Blåvand sind eine kleine Bildersammlung wert. Auch hier kommt die raffende Wirkung der längeren Brennweite zum Tragen, denn die einzelnen Giebel sind schon ein paar Meter voneinander entfernt.
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 85 mm | ISO 100 | F8 | 1/320 Sek. | Canon EOS 5D Mark IV

 

Um die 135 mm Mit einem Bildwinkel von 18° sind die 135 mm eine kurze Telebrennweite (klingt widersinnig, stimmt aber). Man kann bereits entfernte Motive heranholen, Details aus einem großen Ganzen herauslösen und mit einer schmalen Schärfenzone solche Details von einem unscharfen Hintergrund trennen.

Bei einer Brennweite von 125 mm und Blende 5.6 wird die Schärfenzone schon schmal – nur die Mitte des Farns, wo die Scharfstellung erfolgte, liegt voll in der Schärfenzone.
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 125 mm | ISO 100 | F8 | 1/200 Sek. | -0,33 EV | Canon EOS 5D Mark IV
Da der Vordergrund – noch mehr algenbedeckte Steine – nicht viel zum hochformatigen Bild beitrugen, wurden sie abgeschnitten, ebenso ein kleiner Teil des grauen Himmels. Dadurch rutschte der Horizont genau auf eine der waagrechte Drittellinien.
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 136 mm | ISO 100 | F8 | 1/250 Sek. | -0.67 EV | Canon EOS RP

 

Bis 150 mm Die längste Brennweite des Tamron Dream Teams lässt sich für viele Motivbereiche sinnvoll nutzen, etwa in der Landschaft oder in Innenstädten, um Motivteile zusammen zu ziehen („raffende Teleperspektive“). Dazu kommt die bereits erwähnte Naheinstellgrenze von 45 cm (ab Sensorebene), die Nahaufnahmen  bis ca. 1:3,7 möglich macht. Anfangsöffnung 1:4 bei 150 mm Brennweite sorgt bereits für eine schmale Schärfenzone.

Wer mit Enkeltöchtern an die See fährt, findet bald an vielen Stellen des Ferienhauses Muschel- und Schneckenhäuser. Das ist gar nicht schlecht, denn darunter sind immer auch fotogene Exemplare.
Tamron 35-150 mm F2.8-4 Di VC OSD @ 150 mm | ISO 100 | F8 | 1/250 Sek. | -0.67 EV | Canon EOS 5D Mark IV | Nahvorsatz-Achromat Canon 500D

Da sich schon mit dem 35-150 mm sehr gut Nahaufnahmen mit einem angenehm engen Bildwinkel machen lassen, hat mein alter Vorsatzachromat Canon 500D wenig zu tun.

Bei Vorsatzlinsen ergibt sich der Abbildungsmaßstab aus dem Verhältnis der Brennweiten von Linse und Objektiv. Die Canon 500D mit 500 mm Brennweite ergibt also an 150 mm Brennweite des Tamron Allround-Zooms einen Maßstab von 150:500 = rund 1:3,3. Dieser Wert gilt für den Fall, dass der Entfernungsring des Objektivs auf Unendlich steht. Der Abstand ab Frontlinse entspricht dabei der Linsen-Brennweite, hier also ca. 50 cm. Eine Scharfstellung in die Ferne ist nicht möglich.

Allerdings kommt man näher an das Motiv heran, wenn man am Grundobjektiv eine kleinere Einstellentfernung wählt. Mit der Kombination aus Tamron 35-150 mm und Canon 500D kommt man letztendlich bis etwa 1:2,4 mit 150 mm Brennweite und aus rund 41 cm Entfernung.

 

Zum Schluss

Wir hatten zwei sehr schöne Wochen in Blåvand … nur die falsche Kleidung dabei. Wir waren von eher herbstlichen Temperaturen, Wind und ab und zu Regen ausgegangen. Und dann hatten wir an 10 Tagen Temperaturen zwischen 25 °C und 30 °C und konnten in der Nordsee baden.

Auch fotografisch gesehen waren es zwei gute Wochen. Die beiden Zooms (Tamron 17-35 mm F2.8-4 Di OSD und Tamron 35-150 mm F2.8-4/35-150 mm Di VC OSD) brachten mit den beiden Gehäusen (Canon EOS 5D Mark IV und Canon EOS RP) hervorragende Ergebnisse. Einige Beispiele sind in den drei Folgen der kleinen Serie zu sehen, andere werden in verschiedenen Artikeln in der Print-Ausgabe d-pixx foto und auch hier auf der Homepage auftauchen.

 

Text und alle Bilder (c) Herbert Kaspar

 

 

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