Tamron definiert SP-Objektivserie neu

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Mit zwei neuen Festbrennweiten hat Tamron nichts Geringeres vor, als seine SP-(„Super Performance“)-Serie neu zu definieren. Die Vollformatobjektive  Tamron SP 1,8/35 mm Di VC USD (Model F012) und Tamron SP 1,8/45 mm Di VC USD (Model F013) stehen für ein neues Design und für neue höchste Ansprüche an die Abbildungsleistung.

Das erste SP-Objektiv, das 2,5/90 mm kam 1979 auf den Markt. Die aktuelle Variante ist das SP 2,8/90 mm Macro Di VC USD. Es kam bei uns im Test hervorragend weg, wie auch andere aktuelle SP-Modelle, etwa das SP 2,8/15-30 mm Di VC USD oder das 5-6,3/150-600 mm Di VC USD.

Die beiden neuen Objektive übernehmen an Vollformatkameras von Canon und Nikon (Sony-Varianten sollen später folgen) die Rolle eines gemäßigten Weitwinkels (35er) bzw. eines Standardobjektivs mit etwas größerem Bildwinkel (45er). Beim Einsatz an Kameras mit APS-Sensoren verschiebt sich der Einsatzbereich dann zu Standard- bzw. kurzem Teleobjektiv.

tam_35mm

Beide Objektive zeichnen sich durch ein neues, geradliniges Design aus und sind durch einen blassgoldenen Ring vor dem Bajonett sofort zu erkennen. Beim neuen Design wurde auch auf Details wie das Anzeigefenster über dem Entfernungsring (es wurde vergrößert) und die Umschalter (AF/MF und VC ON/OFF) geachtet.

tam_45mm

Die neuen Objektive sind gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser abgedichtet und die Frontlinsen sind mit einer Schutzbeschichtung versehen, damit Feuchtigkeit und Fett keine Chance haben, die Abbildungsleistung beeinträchtigen.

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Die Abbildungsleistung wurde laut Tamron an die Anforderungen moderner DSLRs mit hoch- und höchstauflösenden Sensoren angepasst, was natürlich in einem Praxistest zu überprüfen sein wird.

Die Leistung soll schon ab größter Öffnung zur Verfügung stehen – zusammen mit einem weichen, angenehmen Bokeh und praktisch ohne Randabschattung (Vignettierung)

Um die angestrebte Leistung zu erreichen, setzen die Tamron-Entwickler auf Linsen aus besonderen Gläsern (LD und XLD) und besondere Vergütungen (eBAND und BBAR).

Um die Leistung auch bei Freihandaufnahmen mit modernen MPix-Boliden abrufen zu können, sind die Canon- und Nikon-Varianten beider Objektive  mit Bildstabilisatoren ausgestattet (die Sony-Variante braucht das nicht, weil der Stabilisator im Kameragehäuse sitzt).

Das 35 mm bietet eine kürzeste Einstellentfernung von 20 cm und einen größten Abbildungsmaßstab von 1:2,5, beim 45 mm lauten die entsprechenden Werte 29 cm und 1:3,4.

Bei den Nahaufnahmen kommt das Floating-System zu seinem Recht. Während eine Linsengruppe zum Fokussieren bewegt wird, behält eine andere ihre Position bei.

Für die schnelle und leise Scharfstellung in allen Entfernungsbereichen soll der USD-AF-Motor sorgen.

Sollten noch Rest-Abbildungsfehler (Farbsäume, Vignettierung, Verzeichnung) in den Aufnahmen zu erkennen sein, stehen für Adobe- und Silkypix Objektivprofile für die Korrektur zur Verfügung.

Das 35er ist mit Canon-Anschluss 80,8 mm lang, hat einen Durchmesser von 80,4 mm und wiegt ca. 480 g.

Das 45er ist mit Nikon Bajonett 89,2 mm lang, hat einen Durchmesser 80,4 mm und brintt 520 g auf die Waage.

Es werden jeweils Filter mit einem Durchmesser von 67 mm gebraucht.

Preise

noch keine Angaben

Verfügbarkeit

ab Anfang Oktober (mit Canon- und Nikon-Anschluss)

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