Die Sony RX0 II passt noch immer in keine Schublade

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Sony RX0 II

Vor gut 18 Monaten hat Sony mit der RX0 eine Kamera vorgestellt, die nirgends so recht passen möchte, aber gerade aufgrund ihrer Unangepasstheit durchaus ihre Reise haben kann. Jetzt hat Sony die zweite Generation vorgestellt. Am grundlegenden Konzept hält der Hersteller bei der Sony RX0 II fest, im Detail gibt es aber Anpassungen.

So kommt in dem kleinen Gehäuse, das noch immer stark an eine Actioncam erinnert, ein vergleichsweise großer 1-Zoll-Sensor zum Einsatz, der mit 15,3 MPix auflöst. Damit löst die neue Generation niedriger auf, als die Mark I, denn dort wurden 21 MPix geboten. Der ISO-Bereich geht von von ISO 80 bis ISO 12.800. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/32.000 Sekunde, während in der Serienbildaufnahme 16 Bilder/Sekunde möglich sind.

Videos können mit 30 fps in 4K produziert werden. Sony realisiert ein Full-Pixel-Readout und kein Pixel Binning. Ebenso gibt es einen High-Framerate-Modus mit 1.000 fps, genau wie die Möglichkeit 4K-Videos unkomprimiert via HDMI auszugeben. 

Die Augenscheinlich größte Veränderung ist der nun klappbare Monitor auf der Rückseite der RX0 II. Dieser kann um 90° nach unten oder 180° nach oben bewegt werden. Das 132 g schwere Gehäuse ist trotzdem wasserdicht bis zu einer Tiefe von 10 m, hält Belastungen von bis zu 200 kg aus und kann aus einer Höhe von 2 m fallengelassen werden. 

Sony RX0 II

Mit der Anwendung Imaging Edge Mobile können bis zu fünf RX0 II und über einen Zugriffspunkt, wie der neuen Imaging Edge Software für Smartphone und PC, zwischen sechs und 50 Kameras gesteuert werden. 

Die Sony RX0 II kommt im Mai zu einem Preis von 800 Euro in den Handel.

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