Sigma 2/24-35 mm DG HSM | Art offiziell vorgestellt

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Nach dem 1,8/18-35 mm DC HSM | Art für Kameras mit APS-Sensoren stellt Sigma nun ein weiteres, hochlichtstarkes Zoom vor, das von der Grenze des Superweitwinkelbereichs bis zu den Standardwinkeln geht: das Sigma 2/24-35 mm DG HSM | Art, das für Vollformatkameras gerechnet ist.  Erste Gerüchte und ein Bild konnten wir schon gestern präsentieren, heute haben wir mehr Daten – aber noch nicht alle.

Fangen wir mit dem an, was fehlt: Es steht noch nicht fest, wann es auf den Markt kommen wird. Und es steht noch nicht fest, was es kosten wird. Vom Objektiv als solchem wissen wir dagegen schon viel mehr.

Das neue Zoom ist, wie gesagt, sehr lichtstark. Die Anfangsöffnung liegt über den gesamten Brennweitenbereich bei 1:2 – und damit kann man auch bei kurzen Brennweiten eine recht schmale Schärfenzone erzielen, vor allem, wenn man das Zoom an einer Vollformatkamera einsetzt. Aber natürlich kann man es auch an APS-Kameras sinnvoll verwenden. Angeboten wird es mit Canon-, Nikon- und Sigma-Bajonett.

Der Zoombereich ist nicht üppig, fasst aber drei (Super)Weitwinkelklassiker zusammen: 24 mm – 28 mm – 35 mm. Dabei soll es, laut Sigma, eine „Leistung ähnlich der der entsprechenden Festbrennweiten der Art-Produktlinie“ bieten. Dazu kommt natürlich, dass man den Bildausschnitt bei gleich bleibender Perspektive durch Zoomen präziser festlegen kann, als bei den Festbrennweiten.

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Die Naheinstellgrenze liegt bei 28 cm und bringt einen größten Abbildungsmaßstab von 1:4,4 mit sich. (Zur Erinnerung: Ab den späten 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Zoom mit einem Abbildungsmaßstab von 1:4 als „Makrozooms“ bezeichnet.)

Um eine hohe Lichtstärke, einen recht großen Abbildungsmaßstab und eine sehr hohe Abbildungsqualität (von der wir uns im Praxistest noch selbst überzeugen müssen) unter einen Hut zu bringen, setzt Sigma asphärische Linsenelemente mit großen Durchmessern sowie Linsen aus FLD- und SLD-Glas mit besonderer Dispersion ein. Dazu kommt die Super-Multi-Layer-Vergütung, die Streulicht und Geisterbilder verhindern soll, wozu natürlich auch die – lobenswerterweise mitgelieferte – Streulichtblende ihren Teil beiträgt.

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Für eine möglichst schnelle und leise automatische Fokussierung ist das 24-35 mm mit einem Ultraschallmotor ausgestattet. Auch im AF-Betrieb ist jederzeit manuelles Fokussieren möglich.

Auch wenn ein schönes Bokeh eher bei Porträtbrennweiten wirklich wichtig ist, soll auch das Weitwinkelzoom mit seiner 9-Lamellen-Blende einen angenehmen unscharfen Hintergrund bringen.

Auch dieses neue Zoom ist in den Sigma Anschluss-Wechsel-Service eingebunden und man kann es bei einem Wechsel in ein anderes Kamerasystem entsprechend umbauen lassen. Zudem kann das Objektiv über das USB-Dock an die Kamera (Fokus-Feinjustage) oder an eigene Vorlieben (Funktionsweise des Jederzeit-MF) angepasst werden.

Länge: ca. 123 mm, Durchmesser: ca. 88 mm, Gewicht: ca. 940 g.