Apple stellt seine neue MacBook-Pro-Generation mit PROLED-XDR-Display vor. Die Modelle mit 14 und 16 Zoll setzen erstmals auf ein OLED-Panel und bieten darüber hinaus eine Touch-Bedienung. Auch das Gehäuse wurde überarbeitet und fällt nun dünner und leichter aus – beides aber nur im geringen Umfang. Im Inneren arbeiten weiterhin die bekannten M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren.
Im Mittelpunkt steht das neue PROLED-XDR-Display. Apple setzt auf eine Tandem-OLED-Konstruktion, bei der zwei OLED-Schichten kombiniert werden. Damit sollen eine besonders hohe Helligkeit und eine präzise Darstellung erreicht werden. Apple gibt eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 cd/m² für HDR- und SDR-Inhalte sowie ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 an. Die ProMotion-Technik ermöglicht eine variable Bildwiederholfrequenz zwischen 10 und 120 Hz.
Eine neu entwickelte Display-Engine soll Farbe und Leuchtdichte jedes Pixels im Sub-Millisekundenbereich anpassen können. Für die professionelle Bildbearbeitung interessant ist die Unterstützung der Farbräume P3 und Adobe RGB – die LCD-Modelle unterstützen nur P3. Zudem sollen mehr als 80 Prozent des Rec.2020-Farbraums abgedeckt werden. Verschiedene Referenzmodi sowie die Möglichkeit zur Kalibrierung richten sich insbesondere an Fotografen, Designer und Anwender in der Videoproduktion. Optional bietet Apple wieder eine Nanotextur-Oberfläche an, die Reflexionen reduzieren soll.

Eine weitere wesentliche Neuerung ist die Touch-Bedienung. Der Sensor wurde direkt in das Display integriert. Damit lassen sich unter anderem Bilder durch Gesten vergrößern, Inhalte verschieben oder Anwendungen bedienen. Apple hat dafür auch das Displayscharnier überarbeitet, um unerwünschte Bewegungen bei der Bedienung zu reduzieren. Programme wie Pixelmator Pro, Final Cut Pro und Logic Pro sollen künftig speziell angepasste Touch-Funktionen erhalten.
Anstelle der bisherigen Display-Aussparung integriert Apple nun die vom iPhone bekannte Dynamic Island. Dort werden unter anderem Benachrichtigungen, Live-Aktivitäten und Bedienelemente angezeigt.
Bei der Hardware kommen die M5-Pro- und M5-Max-Chips zum Einsatz. Maximal lassen sich 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und eine SSD mit bis zu 16 TB konfigurieren. Die Akkulaufzeit soll bis zu 24 Stunden betragen.
Das 14-Zoll-Modell bringt rund 1,36 kg auf die Waage, während die größere 16-Zoll-Version etwa 1,81 kg wiegt. Zur Ausstattung gehören drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI, ein SDXC-Kartenleser, MagSafe, WLAN 7 und Bluetooth 6. Hinzu kommen eine 12-MPix-Center-Stage-Kamera und ein überarbeitetes Lautsprechersystem mit sechs Treibern.
Das neue MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display kann ab sofort vorbestellt werden und soll ab dem 6. November 2026 erhältlich sein. Die Preise beginnen bei 3.299 Euro für das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro und bei 3.899 Euro für die 16-Zoll-Version. Mit M5 Max starten die Preise bei 5.119 beziehungsweise 5.599 Euro.





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