Pentacon trennt sich von Praktica

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Viele (Hobby)Fotografen in der Altersgruppe 60+ sind mit einer Praktica groß geworden und haben bei deren Einsatz gelernt, wie Verschlusszeit, Blende und Filmempfindlichkeit (damals waren 18 DIN / 50 ASA der Standard) zusammenhängen – und dass es ein klein wenig dauert, bis man Objektive mit M42-Gewinde gewechselt hat. Zum 30. Juni trennt sich nun die Dresdner Pentacon GmbH von ihrem Handelsgeschäft mit Praktica Fotoprodukten.
Der Bau analoger Spiegelreflexkameras war in Dresden bereits 1990 aufgegeben worden. Die oben gezeigte Super TL, meine erste SLR-Kamera, wurde von ca. 1965 bis ca. 1970 gebaut (laut wikipedia), bot einen mechanisch gesteuerten Schlitzverschluss (1/500 Sek. bis 1 Sek. plus B), einen TTL-Nachführbelichtungsmesser (eine 625 Knopfzelle sorgte für Strom) und wurde mit einem Meyer Görlitz Domiplan 2,8/50 mm als Standardobjektiv geliefert.

Laut Pressemitteilung will sich das Unternehmen in Zukunft noch stärker auf das erfolgreiche Industrie- und Automotivegeschäft konzentrieren.

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