Kleines Kamera-Ratespiel. Ein paar Tipps: Vollformatsensor. 24,3 MPix. Feststehender teildurchlässiger Spiegel, der das Licht im permanenten Live-View-Modus zu AF-Sensoren leitet. 19 AF-Messfelder und 102 AF-Felder für Phasendetektion auf dem Sensor. ISO 100 – 25.600. Beweglich gelagerter 3“-Monitor mit rund 1,23 Mio. Dots. EVF mit rund 2,4 Mio. Dots. Exmor-Bildprozessor. 1/8000 – 30 Sek.  Schon erkannt? Na gut: Noch ein paar Tipps:  Bajonett geht auf Minolta-Zeiten zurück. Sechs Bilder pro Sekunde. Staub- und Spritzwasserschutz.  (Auflösung und Bild nach dem Klick …)

Sony SLT-A99? Sehr gut, aber noch ein Tipp: Der Preis liegt bei rund 10.120 €. Gibt es nicht? Gibt es doch. Die Kamera heißt Hasselblad HV.

hasselblad_ hv_w_lens_front

Wie inzwischen von Hasselblad gewohnt, handelt es sich um eine Sony (in diesem Fall um die Sony SLT-A99), die mit ein paar edlen Materialien gepimpt wurde: Titan, PVD (ein spezieller Kunststoff). Das Setobjektiv wird allerdings direkt aus dem Sony-Angebot übernommen.

Wenn man mit dem Traum aufgewachsen ist, sich vielleicht irgendwann eine Hasselblad leisten zu können  (also eine echte Hasselblad, wie etwa die 500 C/M ), stimmt eine Kamera wie die Hasselblad HV schon traurig.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Die Sony SLT-A99 ist eine wirklich tolle Kamera (> d-pixx 6/2012, Seite 32). Das Gehäuse kostet bei www.brenner-foto.de momentan 1999,- €, für das Sony Zeiss 2,8/24-70 mm ZA SSM werden dort 1979,- € verlangt.

Über den Autor

Herbert ist der Chefredakteur von d-pixx und d-pixx.de.

  • Dieter Seifert

    Bei Photoscala spricht man für die HV von einem Preis der 10.115 € betragen soll. Ich habe mich bisher gefragt wer kauft so etwas. Bei Calumet´s letzten Oktoberfest habe ich dieses auch für die Lunar, eine umgebaute Sony NEX-7, die ja mittlerweile auch knapp 6000 € kostet, am Hasselblad Stand nachgefragt. Dort wurde mir erklärt, das man damals mit der Produktion gar nicht so schnell nach kam wie diese Kameras verkauft werden konnten. Die meisten würden allerdings an reiche Russen, Chinesen und Araber verkauft werden, einige dieser Kunden würden sogar mehrere in den verschiedenen Holzarten ordern.

    Nicht viel anders wird es auch bei den Leica M Kameras aussehen, obwohl im Vergleich zu Hasselblad hier die Preise ja noch moderat sind, auch hier wird wohl vorzugsweise nur noch für Sammler produziert.
    LG Dieter