Nachdem es bereits seit dem Wochenende detaillierte Infos zur neuen Canon EOS 70D im Netz gab, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die neue DSLR wirklich vorgestellt wurde – was heute der Fall ist. Dabei werden die vorab veröffentlichten Infos bestätigt.

So setzt Canon bei der EOS 70D auf einen neuen APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 20,2 MPix – das bislang bei sehr vielen Canon-Modellen genutzte 18-MPix-Modell wird damit nach einiger Zeit abgelöst. Der maximale ISO-Wert liegt bei ISO 12.800. Der Clou an der neuen Kamera ist aber das neue Dual Pixel CMOS-Autofokus-System. Das soll für eine ruhige, kontinuierliche und automatische Scharfstellung bei den Videoaufnahmen sorgen, die mit FullHD möglich sind. Canon nutzt eine besondere CMOS-Architektur, bei der jedes System aus zwei Dioden besteht, die entweder gemeinsam oder getrennt ausgelesen werden können. Das AF-System beruht auf 19 AF-Kreuzsensoren. Die Messfelder können einzeln, in kleinen Gruppen oder als großer Bereich genutzt werden. 

Als Bildprozessor kommt der Digic 5+ zum Einsatz, der eine 14 Signalwandlung beherrscht und Serienbildaufnahmen von bis zu sieben Bildern/Sekunde ermöglicht – in Reihe können 65 JPEG- oder 16 RAW-Aufnahmen getätigt werden. Das Display besitzt eine Diagonale von 3 Zoll und ist dreh- und schwenkbar ausgeführt. Die Auflösung des Monitors liegt bei 1.040.000 Bildpunkten. Canon nutzt eine kapazitive Touchscreen-Oberfläche, die diverse Multitouch-Gesten unterstützt – wie man sie beispielsweise von Smartphones kennt. 

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Hinsichtlich der Konnektivität geht Canon mit der Zeit und stattet die EOS 70D mit einem WLAN-Modul aus. So kann die Kamera über die EOS-Remote-App ferngesteuert werden oder Daten direkt teilen.

Die Canon EOS 70D soll im August in den Handel kommen, das Gehäuse wird 1099 Euro kosten.

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