image.canon: neue Cloud-Plattform ab April

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Eines der großen Probleme der klassischen Kamera-Hersteller ist die schnelle Weiterverteilung der Aufnahmen. Hier sind Smartphones ohne Frage systembedingt deutlich im Vorteil. Canon wagt ab April einen neuen Angriff und startet sein Cloud-Angebot image.canon. Dieses soll sich sowohl an Privat-Anwender richten, aber auch professionelle Workflows ermöglichen.

image.canon soll die Bilder der Anwender automatisch oder manuell von einer WLAN-fähigen Canon-Kamera übertragen – die automatische Übertragung wird jedoch erst mit Modellen des 2020er-Jahrgangs möglich sein. Vor dort aus können die Aufnahmen dann an weitere Endgeräte und Dienste wie Google Drive, Flikr oder YouTube weitergeleitet werden.

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Canon bietet einen kostenlosen Speicherplatz von 10 GB an. Bilder die automatisch in die Cloud geladen werden, bleiben dort 30 Tage. Werden die Bilder in diesem Zeitraum nicht in den Langzeitspeicher geschoben, werden die Originale gelöscht. Übertragen werden Daten inkl. RAW-Fotos und 4K-Videos – dann können die 10 GB aber recht schnell knapp werden. 

Zusätzlich wird Canon eine passende Software anbieten, sodass Anwender in der Lage sein sollen, Bilder einfach und schnell von der Kamera zu downloaden. 

Ab Juni wird Canon seine Kooperation mit Google darüber hinaus ausweiten. Dann wird es möglich sein, ein Back-up in Originalqualität mit Google Fotos über Google One zu erstellen.

Weitere Informationen sind direkt bei Canon zu finden.