Nach Workshops im höchsten und hohen Norden Deutschlands – Sankt Peter-Ording, Rügen und Helgoland – zieht es uns dieses Mal in den Süden, an den Bodensee, genauer gesagt nach Friedrichshafen.

Tag 2 – Meersburg

Meersburg schaut sich nicht die ganze Gruppe an … aber die Hälfte der Teilnehmer macht einen Bummel durch den (Achtung: abgedroschene Phrase) malerischen kleinen Ort., erkunden die „Unterstadt“ …

Meersburg
Vom Wasser aus sind die unterschiedlichen Ebenen, auf denen Meersburg liegt, gut zu erkennen. (c) Henry Matysiak

… und machen sich dann an den Aufstieg in die „Oberstadt“, wo der Marktplatz, der Garten des Neuen Schlosses und die Burg Meersburg (die älteste bewohnte Burg Deutschlands), wo Annette von Droste-Hülshoff residierte, warten.

Meersburg am Bodensee
Es ist ein steiler Weg von der „Unterstadt“ Meersburgs in die „Oberstadt“, gesäumt von Cafés, Rastaurants und kleinen Geschäften. (c) Henry Matysiak

Wir haben uns zu einem Quintett zusammengefunden und lassen die erwähnten Ziele erst einmal warten. Ein kleiner Laden mit Café, wahlweise ein kleines Café mit Laden, lässt uns einfach nicht vorbei und wir genießen die schöne 4-K-Mischung: Kunst, Krempel, Kaffee und Kuchen.

Werbefigur "Konditor"
Wie in allen Touristenorten gibt es in Meersburg viele Möglichkeiten, zu naschen, zu essen und zu trinken – und Motive findet man auch. (c) Susanne Semmlinger

Auf dem weiteren Weg nach oben kommen wir an kleinen Geschäften vorbei, die alles bieten, was man als Tourist nicht braucht, aber trotzdem gerne kauft, genießen dann den Blick von oben auf die „Unterstadt“ und den See … 

Burg Meersburg
Die Burg Meersburg links, im Hintergrund zwei der fotogenen Häuser, die man sowohl in der „Unterstadt“ wie auch in der „Oberstadt“ findet. (c) Susanne Semmlinger.
Meersburg von oben
Vom Neuen Schloss aus hat man einen schönen Blick auf die alten Häuser der Unterstadt und Schiffe, die die Anlegestelle in Meersburg anlaufen. (c) Herbert Kaspar

…und machen uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle, von wo aus wir gemeinsam die Rückreise antreten. Sie zieht sich am Ende etwas, denn der eingangs erwähnte Brückenneubau zwingt den Fahrer zu Umwegen.

Tag 2 – Available Light in Friedrichshafen

Am frühen Abend gemeinsames Abendessen im Café am Rathaus. Am späteren Abend dann: Available Light Fotografie, die schleichend in die Nachtfotografie übergeht.

Die Zahl der passenden Motive ist, sagen wir: überschaubar.

Friedrichshafen, Moleturm
Der Moletum in Friedrichshafen ist schon Tagsüber fotogen, aber erst recht in der späten blauen Stunde … (c) Frauke Affeldt
Friedrichshafen, Moleturm
… oder in der Dunkelheit … (c) Ralf Strothmann
Friedrichshafen, Moleturm
… und wirkt auch in der S/W-Umsetzung sehr gut. (c) Carola Endres
Fahrrad
Auch ein (vermutlich) achtlos abgestelltes Fahrrad wurde zum Motiv werden, weil es im richtigen Licht stand. (c) Frauke Affeldt
Das Licht reichte für eine Freihandaufnahme … wenn das Stativ schon dabei ist … (c) Herbert Kaspar

Kein Wunder, wenn die Bilder, die in diesen Stunden entstehen, sich sehr ähneln. Das sehen wir erst am nächsten Abend, denn wir sind nach dem heutigen Programm doch ein bisschen müde. Noch kurz im Tagungsraum zusammensitzen, etwas trinken und ab ins Bett.

Fortsetzung folgt morgen

Text (c) Herbert Kaspar

Aufmacherbild (c) Herbert Kaspar

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