Wer zu spät kommt, den bestraft der Nebel

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Als wir heute Vormittag zum Einkaufen* gingen, hing Nebel über den Saaletal. Typ: dicke , graue Suppe – nicht wirklich fototauglich. Vom Parkplatz des Einkaufszentrums war dann zu sehen, dass sich der Nebel geändert hatte. Eine schöne, weiße Nebelbank lag jetzt an den Hängen unter Schloss Saaleck, und das Schloss, eine der Sehenswürdigkeiten Hammelburgs, lugte daraus hervor. Also den Besuch zweier weiterer Geschäfte spontan auf irgendwann später verschieben, in die Redaktion sausen, Kamera schnappen, in den Saalegrund laufen und … feststellen, dass nur noch ein Hauch Nebel übrig geblieben war.

Also wurde nichts aus neuen Fotos für den geplanten zweiten Teil der Nebeltipps

zu_spaet_baum
200 mm | ISO 400 | 1:5,6 | 1/640 Sek.
zu_spaet_rot_gruen
188 mm | ISO 400 | 1:5,6 | 1/500 Sek.

Aber weil ich schon unterwegs war, machte ich noch ein paar andere Aufnahmen, die ganz gut in die Herbsttipps passen würden.

zu_spaet_blatt
200 mm | ISO 400 | 1:5,6 | 1/800 Sek.

Dabei stellte ich wieder einmal fest, dass es nicht immer ein 2,8er sein muss. Mit dem guten alten EF 4/70-200 mm L an der Canon EOS 5D Mark III entstanden aus geringer Entfernung mit langen 300 mm [@KB] bei Blende 5,6 Bilder, in denen nur einige wenige Teile des Motivs von der Schärfenzone erfasst werden.

*Es hat durchaus Vorteile, wenn man sich die Arbeitszeit selbst einteilen kann. Dafür wird es dann heute Nacht wieder ein bisschen später …

Copyright für Text und alle Bilder: Herbert Kaspar