Die heutige Veröffentlichung der neuen Pentax K-7 ist alles andere als eine Überraschung, denn bereits vor einigen Tagen legte Pentax selbst den Countdown fest (wir berichteten). Pentax neuer Maxi kann nun einen 14,6 MPix starken CMOS-Sensor in die Waagschale werfen. Scharfe Aufnahmen sollen aufgrund des neuen SAFOX VIII+ Autofokus gelingen, der einen 11-Punkt-AF-Sensor besitzt. Die Bildfolge soll laut Pentax bei 5,2 Bilder/Sekunde liegen. Die ISO-Empfindlichkeit soll bis ISO 6400 reichen.

Für Aufmerksamkeit soll auch das Gehäuse sorgen, das durch die Verwendung von Magnesium besonders robust ist. Dank dem Einsatz von 77 Dichtungen soll die K-7 noch dazu gegenSpritzwasser, Regen, Staub und Schmutz geschützt sein und bis -10 °C problemlos arbeiten – passend dazu sind übrigens die neuen Standardobjektive des Kits ebenfalls abgedichtet.

Auch softwareseitig gibt es eine Besonderheit, denn die K-7 besitzt eine HDR-Automatik – aus drei Einzelaufnahmen erzeugt die Kamera ein Bild. Der Sucher soll eine 100-prozentige Abdeckung des Bildes besitzen, der verbaute Monitor besitzt eine Diagonale von 3 Zoll und 921.000 Bildpunkte.

Natürlich darf auch die momentan nicht mehr wegzudenkende Video-Funktion nicht fehlen – hier kann die K-7 mit dem 720p-Format samt Autofokus aufwarten.

Die Pentax K-7 soll ab Ende Juni als Kit mit dem neuen smc DA 18-55 mm WR auf dem Markt erscheinen – der Preis soll 1449,- Euro betragen.

 

Original Pressemeldung:

Letztlich legt immer der Fotograf individuell fest, welche Kriterien seiner Ansicht nach die professionelle Ausstattung und Leistungsfähigkeit einer digitalen Spiegelreflexkamera ausmachen.

Ist es die uneingeschränkt zuverlässige Einsatzbereitschaft unter allen Bedingungen? Der schnelle und extrem präzise Autofokus? Die hohe Bildfolge für Sport- und Actionfotos? Der große, detailreiche Monitor mit Live View Option? Die maximale Sicherheit bei der Bildgestaltung durch 100% Sucher und Verwackelungsschutz? Die Komplexität und Zuverlässigkeit der Belichtungsmessung? Oder doch einfach nur die Tatsache, dass sich all diese Leistungsdaten in einem Gehäuse verbergen, das dank seiner bemerkenswerten Kompaktheit auf Reportage- und Städtetour nie unangenehm zur Last fällt? Weil eben jeder Fotograf seine eigenen Maßstäbe an sein Profi-Handwerkzeug anlegt, bedient die neue Pentax K-7 konsequent gleich alle auf einmal.

Unter allen Umständen
Die K-7 schreckt vor keiner Aufnahmesituation zurück. Das robuste und griffige Magnesiumgehäuse ist mit 72 Dichtungen gegen Spritzwasser, Regen, Staub und Schmutz bestens gegen jede Form von widrigen Witterungsbedingungen geschützt. Eis und Schnee bis -10º C lassen sie buchstäblich kalt. Konsequenterweise gilt dies nun erstmals auch für die im Kamera-Kit ausgelieferten Pentax Standardobjektive mit 18-55mm und 50-200mm Brennweite.

Schnell und präzise
Die neue Pentax K-7 ist mit einem 14,6 Megapixel CMOS Sensor ausgestattet. Dank des neuen, extrem schnellen SAFOX VIII+ Autofokus mit verbessertem 11-Punkt AF-Sensor und einer Vier-Kanal-Bildverarbeitung schafft sie eine Bildfolge von 5,2 Bildern pro Sekunde. Höchste Präzision und optimale Schärfe sind auch bei geringem Licht und Fotografieren vom Stativ garantiert. Im ersten Fall unterstützt ein grüner Messstrahl das System, im zweiten Fall hilft die Spiegelvorauslösung. Für helle Begeisterung unter ambitionierten Anwendern dürfte auch das innovative, an Autofokus-Informationen und verwendetem Objektiv gekoppelte 77-Segment
Belichtungssystem sorgen – und das bei einer Empfindlichkeit von ISO 100 – ISO 6.400.

Automatische Bildharmonie
Eine besondere Funktion ist die HDR-Automatik. Mit Hilfe dieser Funktion lassen sich auch schwierige Lichtverhältnisse mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten im Bild harmonisieren. Dazu werden drei Einzelaufnahmen eines Motivs unterschiedlich belichtet und direkt in der Kamera in zu einem optimierten Bild verrechnet. Bisher ist dies nur in der Bildnachbearbeitung mit entsprechender Software möglich. Um die Bilddynamik (Hell-Dunkel-Kontraste) weiter zu verbessern, kann zusätzlich im ISO Bereich eine Blendenstufe kompensiert werden und in der Dynamik-Bereichseinstellung oder den Farbprofilen stehen verschiedene Parameter zur Schatten- und Spitzlichterkorrektur zur Verfügung.

Sicherheit im Detail
In jeder Hinsicht höchst komfortabel ist das Sicherheitspaket der Pentax K-7. Mit dem 100% Prismensucher behält der Fotograf jederzeit die optimale Übersicht. Live View-Kontrolle wird auf dem brillanten 3“ LCD-Monitor mit 921.000 Dots Auflösung zum „großen Kino“. Die weiterentwickelte, am Sensor befindliche Shake Reduction schließt Verwacklungen nahezu aus. Und das neue Dust Removal System (DR II) auf Ultraschallbasis reinigt den Sensor besonders zuverlässig von Staubkörnchen.

Uneingeschränkt vielseitig
Eine Videofunktion mit Autofokus in HD-Qualität (1280 x 720 Pixel im 16:9 Format) steigert die Flexibilität im Praxiseinsatz ebenso wie die kleinste Bauweise in dieser Kameraklasse. Mit 130,5mm x 96,5mm x 72,5mm (B x H x T) und einem Gewicht von gerade einmal 670 Gramm (ohne Batterien erhält der Fotograf ein Handwerkzeug, das große Leistungsdaten in einem bemerkenswert kleinen und handlichen Gehäuse verbirgt.
Die neue Pentax K-7 wird ab Ende Juni 2009 als Kit mit dem neuen smc DA 18-55 mm WR zum Preis von EUR 1.449 EUR (UVP) im Markt erhältlich sein.