Die Kamera ist (fast) immer dabei, wenn ich unterwegs bin und heute hat es sich mal wieder gelohnt.

Die beste Kamera, heißt es, sei die, die man dabei hat. Ich möchte diese Regel ergänzen: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat und deren Akku mindestes halb voll ist.

Bei einigen kleinen Fotorunden durch Hammelburg, die Heimat der d-pixx foto im oberen Unterfranken, war es in letzter Zeit vorgekommen, dass die Kamera nach ein paar Aufnahmen den Dienst verweigerte, weil es an Energie fehlte. Nicht jammern. Selbst schuld – die Akkuladung vor dem Weggehen nicht geprüft.

Manchmal wird man aus Schaden klug. Und so musste heute Vormittag die Panasonic Lumix S5 mit dem 12-60 mm wegen drohenden Energiemangels zu Hause bleiben und die Sony A7 II (nicht mehr taufrisch aber immer noch gut) wurde mit dem Tamron 17-70 mm F/2,8 Di III-A VC RXD bestückt.

Die Sony schaltete automatisch vom Vollformat in den APS-C-Modus und ich hatte Zugriff auf den Bildwinkelbereich eines 25-105-mm-Zooms an einer Vollformatkamera.

Für einige Motive reichte das … aber dann entdeckte ich auf dem Rückweg, dass zumindest ein Storch das vorbereitete Storchennest auf dem Mönchsturm bezogen hat.

Luftlinie von drei guten Standorten: Irgendwo zwischen 30 m und 50 m. Aber trotzdem zu weit für 105 mm [KB].

Natürlich erst einmal ein paar Bilder gemacht (man weiß ja nie …), dann schnellen Schrittes in die Redaktion, das 17-70 mm gegen das Tamron 70-300 mm F/4,5-6,3 Di III RXD getauscht und wieder zurück … wo inzwischen ein zweiter Storch im Nest zu sehen war.

Auch 300 mm sind nicht die Welt, überbrücken die Entfernung aber schon sehr gut.

Jetzt hoffe ich, dass die beiden Störche bleiben. Dann hätte ich „um die Ecke“ ein schönes Motiv für lange Brennweiten – wie das Panasonic Lumix S 70-300 mm F4.5-5.6 Macro O.I.S., das in den nächsten Tagen kurz in der Redaktion vorbeischauen wird, oder das Sigma 100-400 mm 1:5-6,3 DG DN OS | Contemporary, dessen Test auch noch ansteht.

 

Text und Bilder (c) Herbert Kaspar

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