Sigma hat heute nicht nur mehrere Objektive wie das neue 14-24 mm F2.8 DG DN an den Start gebracht, sondern auch die Sigma fp. Nach Angaben des japanischen Herstellers handelt es sich dabei um die kleinste und leichteste spiegellose Systemkamera mit einem Vollformat-Sensor.

Der Body misst 112,6 x 69,9 x 45,3 mm und bringt 370 g auf die Waage. Damit möchte Sigma den Spagat schaffen, eine qualitativ extrem hochwertige Kamera anzubieten, die gleichzeitig noch sehr portabel ist. Das Gehäuse besteht auf der Front und der Rückseite aus Aluminium, was die Sigma fp nicht nur sehr robust machen soll, sondern auch dazu führen, dass soll, dass die im Inneren entstehende Wärme besser abgeleitet werden kann. Gleichzeitig wurde das Gehäuse an 42 Stellen abgedichtet. 

Als Sensor kommt ein mit 24,6 MPix auflösendes Vollformat-Modell zum Einsatz, das das nach dem Bayer-Prinzip aufgebaut ist – Sigmas Foveon-Technik wird also leider nicht genutzt. Der ISO-Bereich geht bis ISO 25.600 und kann maximal auf ISO 102.400 erweitert werden. Um die Bildanmutung direkt in der Kamera anpassen zu können, gibt es „Tone“- und „Color“-Tasten auf der Rückseite. Ebenso gibt es einen Auto-HDR-Modus, der aus drei Aufnahmen ein Bild zusammengerechnet wird.

Sigma fp

Keine Überraschung ist es, dass Sigma auf den L-Mount setzt, entsprechend wäre es beispielsweise auch möglich entsprechende Panasonic- oder Leica-Objektive an der Kamera zu nutzen. Bislang bieten nur Leica und Panasonic Kameras mit dem entsprechenden Anschluss an. 

Videos können mit der 4K-Auflösung und 24 Bilder/Sekunde produziert werden. 

Trotz der kompakten Abmessungen hat Sigma auf der Rückseite einen Monitor im aktuellen Standard-Format von 3,2 Zoll verbaut. Die Auflösung wird mit 2,1 Millionen Dots angegeben.

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