Pentax K-S2

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Pentax hat zwar eine Vollformatkamera für dieses Jahr angekündigt, stellt aber erst einmal eine neue DSLR mit APS-C-Sensor vor. Es wird sie nicht nur in Schwarz, Schwarz mit orange Boden und in Weiß/Grau geben, sondern in auch in sieben weiteren Farbvarianten, von denen mir, nach den ersten Bildern, Stone Gray gut gefallen könnte. Die Farbvarianten sind (so ähnlich) auch bei der K-S1 zu finden, auf deren futuristisches Gehäuse nun aber verzichtet wird.

Auch bei der neuen kleinen DSLR zeigt Pentax wieder einmal, dass ein Einsteigermodell mit einer Top-Ausstattung glänzen kann. Wieder wird ein SLR-Prismensucher mit 100 % Bildfeldabdeckung verbaut, wieder ist das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser geschützt, wozu 100 Dichtungen eingesetzt sind. Als kürzeste Verschlusszeit wird 1/6000 Sek. erreicht. Außerdem sind WiFi- und NFC-Module an Bord. Und: Der  3-Zoll-Monitor ist dreh- und schwenkbar gelagert!

ptx_k_s2_front

Als Sensor kommt in der K-S2 ein CMOS-Chip mit einer Auflösung von 20,12 MPix zum Einsatz, für den Empfindlichkeiten bis ISO 51.200 eingestellt werden können. Auf einen Tiefpassfilter wird verzichtet. Gegebenenfalls soll Moiré mit einer Tiefpassfilter-Simulation vermieden werden.

Das Phasen-AF-System basiert auf dem SAFOX S-Senso, der bereits bei LW -3 ansprechen soll. Von den 11 Sensoren sind neun Kreuzsensoren, die waagrechte und senkrechte Strukturen zur Scharfstellung nutzen können. Auto-Tracking ist möglich.

Als Neuheiten bietet die K-S2 die Funktionen Clarity Enhancement, die Texturen und Strukturen im Motiv verstärken soll,  und Advanced HDR, für, wie Pentax sagt, “Bilder in einer bisher unbekannten Dramatik”.

Weiteres: PASM-Modi, 19 Motivprogramme, 11 Costum-Image-Funktionen, 9 Aufnahmefilter, Mehrfachbelichtungs- und Intervallaufnahme-Funktionen, Fernsteuerung vom Smartphone aus, Full-HD-Movies mit 30, 25 oder 24 fps möglich,

Verfügbarkeit

Ab März 2015

Preis (UVP)

799,- € im Set mit dem smc Pentax-DA L 4-5,6/18-50 mm DC WR RE