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Zum Jahreswechsel werden auch dieses Mal wieder zig-Tausende Raketen in den Nachthimmel über Deutschland steigen um dann leuchtend zu vergehen - einzeln oder im Schwarm, als glitzernde Funken, Leuchtregen oder Feuerkugeln. Was für die einen ein faszinierendes Schauspiel ist für viele andere ein ebenso faszinierendes Motiv. Wenn auch Sie die Silvesternacht nutzen möchten, um einige Feuerwerkfotos zu machen, können die folgenden Tipps hilfreich sein.
Tipp 6 Die Kombination aus langer Verschlusszeit und kleiner Blende lässt sich am besten im Manuellmodus einstellen. Wenn der nicht zur Verfügung steht, wählt man bei Zeitautomatik die kleinstmögliche Blende vor. Eine Pluskorrektur bringt dann gegebenenfalls noch längere Verschlusszeiten.
Tipp 7 Vergessen Sie nicht, die automatische Blitzschaltung zu desaktivieren!
Tipp 8 Fotografieren Sie nicht nur die Feuerwerkseffekte vor schwarzem Himmel, sondern beziehen Sie auch die Umgebung mit ein. Wenn Bauwerke in der Nähe sind, werden die Fassaden angeleuchtet und in den Fenstern werden die Feuerwerkseffekte reflektiert. Auch Feuerwerke an Flussufern bringen schöne Spiegelungen mit sich.
Tipp 9 Machen Sie die ersten Aufnahmen mit einer kürzeren Brennweite, bis Sie in etwa abschätzen können, wo die nächsten Feuerblumen am Himmel entstehen werden. Dann können Sie auch längere Brennweiten nutzen.
Tipp 10 Wenn Sie mit einigen Aufnahmen immer nur einen Effekt einfangen konnten, sind diese Bilder gutes Ausgangsmaterial für ein Composing (die Software muss die Arbeit mit Ebenen erlauben). Legen Sie ein großes neues Bild mit einem schwarzen Hintergrund an. Schneiden Sie dann die leuchtenden Effekte aus den anderen Bildern aus und kopieren Sie sie in das neue Bild, wo sie als neue Ebenen erscheinen. Verrechnen Sie die Ebenen mit „Hellere Farbe“ (in Adobe Photoshop und Adobe Photoshop Elements).
Tipp 11 Sollte im dunklen Himmel Rauschen zu erkennen sein, kann es gut per Software entfernt werden. Eine beim Entrauschen entstehende Weichzeichnung spielt in diesem Fall keine Rolle. Auch die Arbeit mit dem Histogramm-/Gradationskurvenwerkzeug kann hier hilfreich sein. Man dunkelt die dunklen und mittleren Töne ab und lässt die Lichter unverändert.
Tipp 12 Wenn die Kamera keine manuelle Zeit- und/oder Blendeneinstellung erlaubt, können Motivprogramme wie „Nachtaufnahme“ weiterhelfen. Manche Kameras bieten auch eine spezielle Automatik für Feuerwerksaufnahmen.