Mit der Panasonic G9 (zum Hands-on) hat der japanische Konzern gestern sein Engagement bestärkt, auch im Profi-Segment der Fotografie mitzumischen. Da braucht es natürlich auch entsprechende Objektive. Im Telebereich gibt es dafür beispielsweise das neue Leica DG Elmarit 200 mm F2.8 Power O.I.S, das Micro-4/3-typisch einer Vollformat-Brennweite von 400 mm entspricht. 

Die neue Festbrennweite ist nicht nur lichtstark sowie gleichzeitig vergleichsweise kompakt und leicht (1245 Gramm), sondern auch staub- und spritzwassergeschützt. Zudem ist sie bis -10 °C frostsicher.

Im Inneren des Gehäuses befindet sich eine optische Konstruktion aus 15 Linsen in 13 Gruppen. Darunter sind zwei UED-Linsen, die für eine besonders hohe Auflösung und einen überzeugenden Kontrast bis zu den Rändern sorgen sollen. Gleichzeitig sollen chromatische Aberrationen unterdrückt werden.

Sollte die hohe Lichtstärke allein nicht ausreichen, gibt es in Kombination mit den Lumix-Kameras eine Duale Bildstabilisierung (Dual I.S.). So sollten Verwacklungen konsequent vermieden werden können. Praktisch ist dies auch vor dem Hintergrund des mitgelieferten 1,4x-Telekonverters, der die Brennweite auf 560 mm [@KB] bei F4.0 erweitert.

Das neue Leica DG Elmarit 200mm / F2.8 / Power O.I.S. ist mit einem dreifachen Linearmotorsystem und einer Sensoransteuerung mit bis zu 240fps ausgestattet. Damit soll es einen sehr schnellen und hochpräzisen Kontrast-Autofokus bieten.

Ein Klick auf eines der beiden Praxisbilder öffnet es in der vollen Größe von 5184 x 3888 Pixel.

200 mm | ISO 200 | 1:7,1 | 1/2500 Sek. | Panasonic Lumix G9

200 mm | ISO 200 | 1:4,5 | 1/2500 Sek. | Panasonic Lumix G9

Das neue High-End-Teleobjektiv kommt im Dezember in den Handel, ein Preis steht bislang noch nicht fest.

 

Praxisbilder (c) Herbert Kaspar

 

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