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Viele Bilder sind viel zu schade, um nur als Bits und Bytes auf einem Speichermedium zu existieren. Wie man mit Bildern leben kann, zeigen wir Ihnen hier anhand des umfassenden Angebotes von Fujifilm Imaging.

Wohin mit der großen Zahl an Bildern, die man mit der Kamera und/oder dem Smartphone macht? Ganz einfach: Alle Bilder* werden als Dateien gespeichert. Auf dem Rechner, auf dem Smartphone oder Tablet, in der Cloud. Und wenn man im kleinen Kreis Bilder anschauen möchte, ist der Bildschirm des Smartgerätes oder auch des Fernsehers ein angenehmes Medium. (*Vielleicht doch nicht „alle Bilder“ – die nicht so guten sollte man lieber gleich löschen.)

Viele Bilder haben aber etwas Besseres verdient, als nur als Bits und Bytes auf einem Speichermedium zu liegen. Ihr Platz kann als Abzug in einem Album sein, in einem jener Multi-Bilderrahmen, die man in Möbelhäusern oder auch mal beim Discounter findet, oder an einer Wäscheleine, die durchs Kinderzimmer gespannt ist. (Darum kümmern wir uns in Folge 2 unserer kleinen Serie). Eine faszinierende Möglichkeit, wichtige Bilder zu präsentieren, ist natürlich das Fotobuch (darauf kommen wir in Folge drei zurück), und man kann mit Bildern zahlreiche Dinge des täglichen Lebens verschönern, vom Foto auf dem Kissen bis zum Bild auf der Schuhschachtel, das zeigt, dass hier Einhörner und Feen oder Superhelden zu Hause sind (mehr dazu in Folge vier).

Bilder an die Wand

Aber unter den vielen Bildern, die man für einen der genannten Zwecke ausgesucht hat, sind immer auch einige, die etwas wirklich Besonderes sind.

Sie erinnern an einen besonderen Augenblick, zeigen Kinder oder Enkel oder andere Menschen, die einem besonders nahestehen, oder es sind Bilder, die einem besonders gut gefallen, seien es Blumen, Landschaften, Orte, Details, die man mit dem Makroobjektiv eingefangen hat – die Motive, denen man sich als Hobbyfotograf widmen kann, sind schier endlos.

Der richtige Platz für diese Bilder ist die Wand – groß als Einzelbild oder kleiner als Teil eines Wandlayouts. (Und darum kümmern wir uns dieses Mal.)

Ehe wir uns um die Anordnung der Bilder an der Wand kümmern, schauen wir erst einmal, welche Arten von Wandbildern zur Wahl stehen. Ein Besuch auf www.fujifilm-fotoprodukte.de gibt einen Überblick über verschiedene Materialien und Größen.

Bilder auf verschiedenen Materialien

Seit Jahrzehnten aktuell (und es wird auch noch lange aktuell bleiben): das POSTER. Auf Fujifilm Fotopapier wird es in den Größen von 20 x 30 cm bis 50 x 75 cm, dazu im Panorama-Seitenverhältnis in den Größen von 13 x 38 cm bis 50 x 150 cm angeboten. Und weil man für eine gestaltete Bilderwand auch kleinere Formate brauchen kann, dürfen auch die FOTOS nicht vergessen werden, die es auf Fujifilm Crystal Archive Paper in den Größen 9 x 13 cm bis 20 x 30 cm gibt.

Poster

Fujifilm bietet zudem das POSTER SUPREME in sechs Größen von 20 x 30 cm bis 50 x 75 cm an. Das Bild wird im Digitaldruck auf hochwertigem Papier ausgegeben und mit einer hauchdünnen Schutzfolie kaschiert.

Wie man das Poster an die Wand bringt, hängt davon ab, welchen Aufwand man treiben möchte und wie der Raum eingerichtet ist. Von Pinnwandnadeln über Klebestreifen bis zum Bilderrahmen ist alles möglich.

 

Wer weder Nadeln noch Klebestreifen noch einen Rahmen möchte, ist mit der FOTOWANDFOLIE bestens bedient, die es in den Größen 20 x 30 cm bis 70 x 100 cm gibt. Das Leinen-Polyester-Mischgewebe hat ein Gewicht von 240 g/m² (wie ein gutes Fotodruck-Papier) und ist selbstklebend. Mit einem weichen Tuch auf eine glatte, ebene Oberfläche aufstreichen. Fertig. Und wenn ein neues Bild besser gefällt, kann man das alte einfach und rückstandsfrei wieder abziehen.

 

Foto auf Leinwand

Seit Jahren hoch im Kurs bei Fotofans in aller Welt: LEINWAND. Das Material mit seiner typischen Struktur erinnert an Gemälde. Weil die Oberfläche matt ist, muss man bei der Platzierung des Bildes nicht auf Fenster achten, da Reflexe gar nicht erst entstehen. Ein weiterer Vorteil: Ein Leinwandbild wiegt nur wenig. Die Leinwand ist auf einen Keilrahmen gespannt, der entweder zwei oder vier Zentimeter dick ist. Schon zwei einfache Nägel reichen, um den Rahmen darauf „abzulegen“ und das Bild an der Wand zu halten.

Neben der „puren“ Variante gibt es auch zwei Varianten des Leinwandbildes mit Rahmen. Bei der einen umgibt der Rahmen die Leinwand direkt, bei der anderen ist ein kleiner Abstand zwischen beiden Komponenten. Diese sogenannte Schattenfuge gibt dem Bild mehr Tiefe.

Eine Besonderheit bei den Leinwandbildern ist, dass man direkt ein Triptychon bestellen kann. Das heißt, dass ein Querformat gedrittelt und auf drei Einzelbilder aufgeteilt wird. Das können rechteckige Hochformate oder Quadrate sein. (Diese interessante Möglichkeit, ein Bild zu präsentieren, hat man auch mit anderen Materialien, wie wir gleich noch sehen werden.)

 

Foto auf Hartschaum

Ebenfalls leichtgewichtig zeigt sich der Direktdruck auf HARTSCHAUM. Das Bild wird mit Tinte direkt auf die 10 mm dicke Platte gedruckt und unter UV-Licht gehärtet. Im Gegensatz zu Leinwand ist die Oberfläche glatt. Größen: von 20 x 30 cm bis 75 x 100 cm. Da das Material bis zu einem gewissen Grad witterungsbeständig ist, kann man auch den Balkon oder die Terrasse mit einem oder einigen Bildern schmücken.

 

Foto auf Aluminium

Einen besonderen Effekt zeigen Bilder, die direkt auf ALUMINIUM gedruckt werden. Für die Härtung der Tinten kommt wieder UV-Licht zum Einsatz. Die Oberfläche des Materials ist gebürstet und bringt daher eine sehr feine Struktur ins Spiel, die dem Bild eine besondere Tiefe verleiht. Hinzu kommt, dass weiße Partien im Bild einen metallen-silbrigen Schimmer aufweisen, was besonders bei technischen Motiven sehr gut wirkt, und natürlich auch, wenn Metall im Motiv eine Rolle spielt. Das 3 mm starke Material ist aus drei Schichten aufgebaut: dünne Aluminiumplatten oben und unten, dazwischen eine Trägerschicht aus Polyethylen.  Es können Größen von 20 x 60 cm bis 75 x 100 cm geliefert werden, für Quadrate liegt die Obergrenze bei 100 x 100 cm.

 

Foto auf Acryl

Einen anderen ebenso faszinierenden Effekt bietet der Direktdruck auf ACRYLGLAS. Wieder wird mit Tinten gearbeitet, die dann mit UV-Licht gehärtet werden – nur ist das Material hier durchsichtiges Acrylglas und da, wie beim Aluminium, auf den Weißdruck verzichtet wird, erscheinen weiße Partien im Bild transparent schimmernd.  Die schimmernde Oberfläche ist in Räumen mit vielen Fenstern allerdings mit Vorsicht zu genießen, da Spiegelungen auftreten können. Hier kann es dann hilfreich sein, helle Bilder auszuwählen, die weniger anfällig sind.

Auch hier liegen die Größen zwischen 20 x 60 cm und 75 x 100 cm bzw. 100 x 100 cm. Durch die Witterungs- und Wasserbeständigkeit eignen sich Acrylbilder auch für den Einsatz im Außenbereich.

 

Sowohl Aluminium- wie auch Acrylbilder werden mit vorgebohrten Löchern für die Montage geliefert. Ob man sie direkt an die Wand schraubt oder die mitgelieferten Abstandshalter nutzt, ist natürlich Geschmacksache … aber Bilder, die rund 25 mm vor der Wand zu schweben scheinen, sind schon ein Hingucker.

Welches Material eignet sich für wen? Einerseits jedes für jeden – andererseits sind die Leinwand-Bilder in einer kuscheligen Wohnung gut aufgehoben, während Aluminium und Acryl in geradlinig designten, modern eingerichteten Wohnungen hervorragend wirken. Aber: Erlaubt ist, was gefällt.

 

Rahmenprogramm

Fotowandfolien, Hartschaum-, Aluminium- und Acryl-Direktdrucke kommen ohne Rahmen an die Wand.

Leinwände kann man ohne Rahmen bestellen, aber Fujifilm bietet sie, wie schon erwähnt, auch mit Rahmen an.  Die Rahmen gibt es in Natur, Weiß und Schwarz.

Bleiben noch die Fotos und Poster – und hier kann man mit den passenden Rahmen dafür sorgen, dass ein Bild besonders gut zur Wirkung kommt.

 

Das Bild ist schnörkellos und klar aufgebaut? Dann ist ein schmaler schwarzer oder weißer Rahmen (das hängt auch von der Wandfarbe ab) die passende Wahl.

 

Für ein eher verspieltes Bild darf es auch ein verspielter (mancher sagt vielleicht: kitschiger) Rahmen sein. Wenn es von der Farbe passt, gern auch der goldene Rahmen, den man vielleicht einmal vom Flohmarkt mitgenommen hat.

 

Bild im Holzrahmen

Und zum rustikalen Bild passt auch einmal ein rustikaler Rahmen.

 

Soll der Rahmen direkt ans Bild stoßen oder soll ein Passepartout Rahmen und Inhalt trennen? Das ist natürlich auch eine Frage des Geschmacks. Wenn man aber beispielsweise Bilder mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen in gleich großen Rahmen zeigen möchte, machen passend geschnittene Passepartout das möglich.

Weiße Passepartouts wirken elegant, schwarze lassen die Farben des Bildes besser hervorkommen, grau ist neutral und passt immer. Und natürlich kann man auch ein Passepartout wählen, dessen Farbe auf die Farben des Bildes abgestimmt ist.

 

Das Wandlayout

Eine leere Wandfläche ist da, Bilder, die man gerne zeigen möchte, auch. Was macht man damit?

 

Wohnzimmer mit Bild

Der Klassiker: ein großes Bild. Es bestimmt die Wand und die Aufmerksamkeit des Betrachters wird nicht abgelenkt. In der Regel wird hier ein Querformat zugrunde liegen.

 

Schlafzimmer mit 2 Bildern

Noch ein Klassiker: Zwei Bilder nebeneinander, wenn Hochformate gezeigt werden sollen. Ob sie vom Inhalt her korrespondieren, wie hier Empire State Building und Eiffelturm als Ikonen der modernen Architektur, oder ob man einen Kontrast zeigt, ist Geschmacksache.

 

Wenn mehrere Bilder gezeigt werden sollen, sollte man die Bilder auf einer passenden Fläche „probeliegen“ lassen, damit man sieht, ob alles passt.

 

Bilder an einer Wand

Der einfachste Weg zum Wandlayout ist eine lockere Anordnung. Man fängt in der Mitte an und arbeitet sich von Bild zu Bild vor.

 

Wer es ordentlicher will, richtet die Bilder an Linien aus.

Dabei ist zunächst ein Blick auf die Rückseite der Rahmen wichtig. Damit die angestrebten Linien auch tatsächlich zustande kommen, muss der Abstand zwischen der Aufhängung und der Linie berücksichtigt werden. Das kann besonders dann kniffelig werden, wenn die Unterkanten der Rahmen eine Linie bilden sollen.

Hier drei Beispiele, wie dieselben Bilder unterschiedlich angeordnet werden können.

Bilder an einer Wand Bilder an einer Wand Bilder an einer Wand

 

Eine gemeinsame Linie reicht nicht? Dann kann man die Bilder so an die Wand bringen, dass die Außenkanten einen gemeinsamen Rahmen bilden.

Bilder an einer Wand

 

Aus eins mach drei

Das Triptychon ist eine besondere Form, Bilder zur präsentieren. Es wurde schon im Altertum und Mittelalter verwendet. Wie der Name schon vermuten lässt, bilden die Bilder eine Einheit. Leinwandbilder können gleich so bestellt werden.

Soll ein Triptychon aus anderen Materialien gezeigt werden, teilt man das Bild selbst auf und bestellt entsprechend drei Bilder – die modernen Pixelriesen liefern in der Regel Bilder, die das möglich machen. Wenn man schon weiß, dass man an einer Wand einen großen Dreiteiler zeigen möchte, kann man natürlich schon beim Fotografieren entsprechend vorgehen und drei passende Hochformate aufnehmen.

 

Text

© Herbert Kaspar

 

Abbildungen der Produkte 

© Fujifilm Imaging Products & Solutions

 

Bilder 

wenn nicht anders erwähnt © Herbert Kaspar 

Wohnzimmer 1 (mit leerem Bilderrahmen) © pozitivo – fotolia.de
Tulpe © Nailia Schwarz – fotolia.de 
Goldener Bilderahmen © Wilm Ihlenfeld – fotolia.de
Mädchen vor goldener Tapete © Oleg Gekman | Dreamstime.com
Holzrahmen © kamasigns – fotolia.de
Wohnzimmer 2 (mit leerem Bilderrahmen) © pozitivo – fotolia.de
Schlafzimmer (mit leeren Bilderrahmen) © dit26978 – fotolia.de

 

Über den Autor

Herbert ist der Chefredakteur von d-pixx und d-pixx.de.