Albert Einstein war nicht nur ein großer Wissenschaftler (Richtig: E=mc²), sondern auch Erfinder. Und hier war er auch auf dem Gebiet der Fototechnik tätig.

Die Super Kodak Six-20 aus dem Jahr 1938 ist die erste Kamera mit Belichtungsautomatik, die auf den Markt kam. Die „Hartschalen-Klappkamera“ war mit einem Selenbelichtungsmesser ausgestattet, wie er noch viele Jahre lang zum Einsatz kam, ehe ihm die CdS-Zellen den Rang abliefen. Eine spezielle Mechanik sorgte dafür, dass die Blende automatisch an die Helligkeit des einfallenden Lichtes angepasst wurde.

Diese Steuerung wurde von Kodak am 25. August 1936 patentiert – aber schon ein Jahr vorher hatten Albert Einstein und Gustav Bucky ein Patent für eine Belichtungsautomatik erhalten. Hier kommt eine Fotozelle zum Einsatz, die das einfallende Licht misst. Die Steuerung der Belichtung erfolgt aber nicht über die Blende, sondern über eine Scheibe mit Filtereinsätzen von unterschiedlicher Transparenz (also über einen „Filterrevolver“ mit unterschiedlich dichten ND-Filtern).

 

Weiterführende Links

Der Bericht auf PetaPixel

Das Patent auf Google Patents 

Beschreibung der Super Kodak Six-20 mit vielen Bildern auf Fotointern

Über den Autor

Herbert ist der Chefredakteur von d-pixx und d-pixx.de.