Wer sagt denn, dass man mit einer schweren Fototasche auf eine Fotosafari gehen muss. Wildlife-Fotograf Chris Schmid zeigt, dass auch eine Bridgekamera wie die Sony RX10III reichen kann.

Der Schweizer Chris Schmid war im Dezember in Namibia, um Bilder vom schwarzen Rhinozeros dem seltenen Wüstenluchs, Löwen und anderen Tieren einzufangen.

Mit dabei: Eine Sony RX10 III. Die  20,1-MPix-Kamera kann mit einem fest eingebauten Superzoom aufwarten: 2,4-4/24-600 mm [@KB].

Sony RX10 III

Die lange Brennweite kann in der trockenen Ebene ihre Vorteile ausspielen, da man große Entfernungen überbrücken kann, wobei auch der schnelle und exakte Autofokus sehr wichtig ist. Wenn man näher an Tieren dran ist, kommt auch die lautlose Auslösung zum Tragen. Und dass das Objektiv nicht gewechselt werden muss, ist ein Vorteil, wenn man ein einer staubigen Umgebung fotografiert.

Die Kamera allein ist aber kein Garant für eine erfolgreiche Fotosafari. Hier fünf Tipps von Chris Schmid:

  • Ein guter Fährtensucher ist der Schlüssel zum guten Foto, denn nur er findet den Weg zu den Tieren.
  • Für gute Fotos muss man früh aufstehen. Bereits im Morgengrauen lohnt es sich, sich an die Fersen von Wildtieren zu heften. Wichtig zu wissen: Gerade Löwen schlafen bis zu 20 Stunden pro Tag. Auch wenn stundenlang nichts passiert, muss der Fotograf immer bereit fürs nächste Foto sein. Warten können ist für Wildlife-Fotografen eine wichtige Tugend.
  • Sei wachsam! Wer aufmerksam verfolgt, was um ihn herum passiert, wird wunderbare Momente fotografieren können. Selbst wer einen ganzen Tag Geparden oder Löwen verfolgt, obwohl sie nicht einmal gejagt haben, sollte die Geduld nicht verlieren und am nächsten Tag weitermachen. Es lohnt sich.
  • Nicht nur an das nächste Foto, sondern auch an sich selbst denken. Gerade in der Wildnis gilt der Umgebung die volle Konzentration. Trotzdem sollte sich jeder Fotograf auch um sich kümmern. Ausreichend trinken ist hier die wichtigste Devise. Alle drei Stunden ein Liter ist hier eine gute Faustregel.
  • Objektivfilter sind nützlich. Gerade in Afrika verlangt die Natur Fotograf und Equipment einiges ab. Ein Filter für das Objektiv bietet hier zusätzlichen Schutz.

Die nachfolgenden Bilder geben einen Eindruck davon, was Chris Schmid mit der Sony RX1o III in Namibia aufnehmen konnte.

Ein Klick aufs Bild zeigt es größer.

Etosha National Park, Namibia.
547 mm [@KB] | ISO 500 | 1:4 | 1/800 Sek.

Etosha National Park, Namibia.
127 mm [@KB] | ISO 100 | 1:5 | 1/1600 Sek.

Etosha National Park, Namibia.
517 mm [@KB] | ISO 160 | 1:6,3 | 1/800 Sek.

Etosha National Park, Namibia.
40 mm [@KB] | ISO 320 | 1:4 | 1/2000 Sek.

Etosha National Park, Namibia.
600 mm [@KB] | ISO 320 | 1:4 | 1/1250 Sek.

 

Alle Bilder (c) Chris Schmid

 

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Über den Autor

Herbert ist der Chefredakteur von d-pixx und d-pixx.de.