Die Geschenke sind gekauft, die Geschenkpapierrollen liegen bereit, Bänder in verschiedenen Farben und Breiten daneben und die scharfe Schere ist auch aufgetaucht. Nur die kleinen Anhänger, mit denen man die Geschenke den Beschenkten zuweist – die fehlen. Deshalb nochmal ins Getümmel? Wenn es nicht anders geht: ja. Aber erst einmal nachschauen. Vielleicht liegen in der Schublade oder im Schrank noch ein paar Bogen Selbstklebeetiketten. Sie werden gern im Sommer gekauft, um die Gläser mit Erbeermarmelade zu bekleben. Wenn Etiketten gefunden wurden, wird im Bildarchiv nach weihnachtlich/winterlichen Motiven gesucht …

und die ausgewählten Bilder werden auf die Größe der Einzeletiketten skaliert. Im Bildbearbeitungsprogramm der Wahl öffnet man dann ein A4-großes neues Dokument, bastelt aus  Hilfslinien ein Raster, das zu den Etiketten passt und kopiert die kleinen Bilder entsprechend oft hinein. Fertig zum Ausdruck.

Das liest sich so, als wäre es eine langwierige Sache, geht im echten Leben aber flott. Ich weiß es, weil ich gerade vor der beschriebenen Situation stand und rasch aus einer eingescannten eigenen Zeichnung und einem Santa-Claus-Schnappschuss Geschenketiketten erstellte!  Jetzt müssen sich nur noch die Etiketten gut vom Trägermaterial lösen lassen … Vorteil der aufgeklebten Etiketten: Im Gegensatz zu Anhängern können sie beim Transport zum Ort der Bescherung nicht vom Geschenk abreißen! (Als Steigerung für nächstes Jahr merken: Für jeden zu Beschenkenden ein Etikett mit Porträt gestalten!)

Über den Autor

Herbert ist der Chefredakteur von d-pixx und d-pixx.de.