Sigma macht mit seinen dp-Modellen einiges anders. Da wäre zum Beispiel der Sensor. Wie bereits in den letzten Jahren beschreitet Sigma an dieser Stelle eigene Wege und setzt auf seinen Foveon-Bildsensor, der drei dedizierte Farbschichten aufweisen kann. In der nunmehr dritten Generation, löst die oberste Schicht mit 19,6 MPix auflöst, während die anderen beiden Schichten auf jeweils 4,9 MPix zurückgreifen können. Sigma möchte auf diesem Wege eine möglichst hohe Bildqualität und authentische Farbdarstellung ermöglichen.

Der ISO-Wert reicht bis ISO 6400. Für Bildberechnungen zeigt sich der neue True-III-Prozessor verantwortlich.

Damit aber noch lange nicht genug der Besonderheiten, denn Sigma bietet insgesamt drei dp-Quattro-Modelle an, die allesamt über eine nicht austauschbare Festbrennweite verfügen. Die Sigma dp1 Quattro bietet 28 mm [@KB], während es bei der dpa Quattro 45 mm [@KB] sind und schlussendlich die dp3 Quattro 75 mm [@KB] bietet. Die maximale Lichtstärke liegt jeweils bei 1:2,8.

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Aber auch das Gehäuse hat es in sich, was auf den ersten Blick auffällt. Es ist sehr flach und niedrig. Damit es aber dennoch gut in der Hand liegt, hat ihm Sigma einen ungewohnt ausprägten Handgriff spendiert, welcher der Quattro-Linie ihr eigenwilliges Äußeres verleiht. Auf der Rückseite gibt es zudem ein 3 Zoll durchmessendes Display, das mit 920.000 Dots auflöst.

Einen Preis oder ein Einführungsdatum hat Sigma leider noch nicht mitgeteilt.

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