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Die neue Samsung NX30, die bereits im Vorfeld der CES 2014 vorgestellt wurde, löst die NX20 als Topmodell der spiegellosen Systemkameras von Samsung ab und bringt dabei nicht nur Verbesserungen im Detail. Augenfällig ist der schwenkbare Sucher, der, anders als bei der Panasonic Lumix DMC GX-7, nach hinten aus dem DSLR-ähnlichen Sucheraufbau gezogen werden muss, ehe man in schwenken kann. Der Suchermonitor zeigt 100 % des Sucherbildes. Er basiert auf AMOLED-Technologie und bietet eine Auflösung von 2,35 Mio. Dots. Der dreh- und schwenkbare 3“-Rückwandmonitor bringt es auf 1,036 Mio. Dots.

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Als Sensor kommt ein APS-Modell mit 20,3 MPix zum Einsatz. Zusätzlich zu den Bild-Pixeln sind auf dem Sensor AF-Pixel untergebracht, sodass die NX30 mit einem Hybrid-AF aufwarten kann. Für den Sensor lassen sich Empfindlichkeiten bis ISO 100 bis 25.600 einstellen. Der Sensor trägt nicht zur Bildstabilisierung bei, aber viele passende Objektive sind mit Wackelbremsen ausgestattet.

Das Thema Konnektivität wird auch bei der NX30 groß geschrieben und entsprechend bietet sie integrierte WLAN- und NFC-(Near-Field-Communication)-Module, wodurch es z.B. möglich ist, Bilder direkt auf andere entsprechend ausgestattete Geräte zu übertragen. Zudem gehört zum Lieferumfang nicht nur Adobe Photoshop Lightroom 5, sondern auch ein 50 GByte großer Online-Speicher.

Weiteres: Serienbildfunktion mit max. 9 B/Sek., kürzeste Verschlusszeit 1/8000 Sek., Videofunktion für Full-HD-Movies mit max. 60 B/Sek., Stereoton kann mit dem eingebauten oder einem externen Mikrophon aufgezeichnet werden.

Für das Gehäuse liegt die UVP bei 899,- €, für das Set mit 3,5-5,6/18-55 mm OIS III bei 999,- €. 

Über den Autor

Herbert ist der Chefredakteur von d-pixx und d-pixx.de.