Nikon nutzt die aktuell stattfindende CES nicht nur um die Ankündigung der Nikon D4S anzukündigen, sondern stellt mit der D3300 auch ein konkretes DSLR-Modell vor, das sich explizit an Einsteiger richtet und über ein äußerst kompaktes Gehäuse mit einem Gewicht von 460 Gramm verfügt. Passend dazu gibt es auch ein kleineres und leichteres neues Kit-Objektiv.

Das Herzstück von Nikons D3300 ist ein APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 24 MPix, der auf einen optischen Tiefpass-Filter verzichtet. Der maximale ISO-Wert liegt bei ISO 12.800 (erweiterbar bis ISO 25.600) wobei der Expeed-Bildprozessor für eine ansprechende Rauschreduzierung sorgen soll. Darüber hinaus zeichnet er sich für die maximale Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5 Bilder/Sekunde verantwortlich. Das Autofokussystem kann dabei auf 11 Messfelder zurückgreifen. Videos können im FullHD-Format aufgenommen werden.

Da Nikon mit der D3300 vornehmlich Einsteiger ansprechend möchte, wurde das bereits bekannte Guide-System integriert, das den Nutzer bei der Erstellung von Aufnahmen „an die Hand nimmt“ um möglichst einfach ein gutes Ergebnis zu erzielen. Aufgerufen werden kann dieser über Ein Moduswählrad auf der Oberseite. Zu den verfügbaren Effekten gehören „Pop“ für intensivere Farben, die „Tontrennung“ gibt der Aufnahme einen reizvollen plakativen Stil oder der „Spielzeugkamera-Effekt“ lässt Szenerien im Retro-Look erscheinen.

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Mit dem optionalen Funkadapter WU-1a können Fotos darüber hinaus direkt von der Kamera auf ein Smartphones oder Tablets unter iOS oder Android übertragen und anschließend  in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Twitter freigegeben werden. Rückseitig besitzt die Kamera ein 3 Zoll großes Display, das mit 921.000 Bildpunkten auflöst.

Die Nikon D3300 soll ab Februar zu einem Preis von 549 Euro (Body) in den Handel kommen.

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