Adobe hat in diesem Jahr den mutigen Schritt gewagt und sein Geschäftsmodell radikal umgestellt, weg vom Lizenzverkauf, hin zu Mietlösungen mit der Creative Cloud. Dass dieser Schritt bei vielen Anwendern für keinen Ansturm von Begeisterung führte, ist nachvollziehbar, denn die Weiternutzung von einmal gekaufter Software über mehrere Jahre entfällt. Hier hat Adobe in der Zwischenzeit allerdings nachgebessert und bietet beispielsweise ein stark reduziertes Abonnement, für Fotografen, bestehend aus Photoshop CC und Lightroom 5 an.

Nun hat Adobe bekanntgegeben, dass die Abonnenten-Zahl weiter angestiegen ist, auf nun 402.000, was im Vergleich zum Vorquartal ein dickes Plus von 22 Prozent bedeutet. Dass dieser Zuwachs den Verlust des normalen Lizenz-Verkaufs dennoch nicht aufwiegen kann, zeigt ein Blick auf die nackten zahlen. So viel der Umsatz um 10 Prozent, während es beim Gewinn sogar 70 Prozent nach unten ging. Hier macht sich allerdings bemerkbar, dass die Umsätze nun eben nicht mehr einmalig bei der Anschaffung der Software fließen, sondern kontinuierlich. Entsprechend wurde Adobes Aktie an der Börse auch nicht abgestraft, sondern legte zu.

 

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