Superzooms sind beliebt, verbinden sie doch nahtlos den Weitwinkel- mit dem Telebereich. Für alle, die auf kurze Brennweiten verzichten können, kommen jetzt die Ultrazooms. Tamron stellt heute mit dem neuen SP 5-6,3/150-600 mm die neue Speerspitze im Segment der APS-C-Objektive mit dem größten Zoombereich für APS-C-Kameras vor. An einem Body mit einem Crop-Faktor von 1,6x wird ein Brennweitenbereich von 240-960 mm [@KB] erreicht.

Damit die Bildqualität trotz dieses enormen Brennweitenbereichs nicht leidet, setzt der japanische Konzern auf eine optische Konstruktion aus 20 Elementen in 13 Gruppen. Dabei enthalten die vorderen Gruppen drei LD-Glaselemente für eine optimale Bildqualität. Um das Antireflexionsverhalten zu optimieren, kommt zudem Tamrons aktuelle eBAND-Vergütung zum Einsatz.

Gerade bei einem Brennweitenbereich, wie ihn das Tamron SP 5-6,3/150-600 mm bietet, ist die Bildstabilisierung natürlich enorm wichtig. Um auch bei längeren Brennweiten das Fotografieren aus der freien Hand zu ermöglichen, hat Tamron dem Zoom den VC-Bildstabilisator spendiert. Bei den ganz langen Brennweiten, die das neue Objektiv bietet, wird der aber selbst bei sehr ruhigen Händen nur bedingt helfen können.

Um einen schnellen, präzisen und leisen Autofokus zu ermöglichen, nutzt Tamron seine USD-(Ultra-Silent-Drive)-Technik. Eine manuelle Feinkontrolle ohne Umschalten ist dabei möglich.

Auch der Lieferumfang des neuen Objektivs kann sich sehen lassen, denn Tamron legt eine Version von „Silkypix Developer Studio für Tamron“ bei, sodass RAW-Aufnahmen direkt entwickelt werden können.

Wann das neue Objektiv tatsächlich auf den Markt kommen wird und was es kosten soll, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

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