Den gestrigen Apple-Launch-Event, auf dem es beispielsweise auch den neuen Mac Pro zusehen gab, hat Pixelmator genutzt, um die neueste Version seiner Bildbearbeitungssoftware vorzustellen. Mit den neuen Features wird die günstige EBV-Software zu einer immer salonfähigeren Alternative zu etablierten Programmen.

Den Umgang mit Ebenen beherrschte Pixelmator bereits eine Zeit lang, nun sind „Ebenenstile“ hinzugekommen. So kann für eine ganze Ebene ein Stil ausgearbeitet werden, der die eigentlichen Bilddaten nicht angreift und so sehr einfach rückgängig gemacht werden kann. Zudem können verschiedene Stile sehr einfach zwischen verschiedenen vorhandenen Ebenen kopiert werden. Ebenfalls neu sind die „Verflüssigungswerkzeuge“, mit denen Bilder und Bildelemente auf verschiedenste Wege umgeformt werden können. Beispielsweise können Elemente gedreht oder verzerrt werden.

Auch unter Haube wurde weitergearbeitet. So wurde die gesamte Bildbearbeitungsengine optimiert, um noch leistungsfähiger zu sein und auf das neue, ebenfalls gestern erschienene Mac OS X 10.9 „Mavericks“ angepasst wurde. Beispielsweise werden nun die vom System genutzt Tags unterstützt und dank der AppNap-Fähigkeiten soll die Software besonders Strom sparend sein.

Für Nutzer der Version 2.x gibt es das Update kostenlos, Neueinsteiger müssen 26,99 Euro im AppStore investieren. Damit ist die Software noch immer günstig, aber gegenüber der Vorgänger-Version deutlich teurer geworden, denn für die mussten 13,99 Euro bezahlt werden.

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