Fujifilm bietet mit der X-Q1 ein neues Kompaktmodell an, das alle Merkmale des X-Systems mit möglichst kompakten Abmessungen kombinieren soll. So bietet Fujifilm neue Kompaktkamera einen 2/3-Zoll-X-Trans-CMOS-II-Sensor, der mit 12 MPix auflöst. Genau wie der große Bruder, der in der heute ebenfalls vorgestellten X-E2 zum Einsatz kommt, verzichtet dieser auf einen Tiefpassfilter, was der Detailauflösung zugute kommen soll.

Um die Bildberechnungen kümmert sich der neue EXR-II-Bildprozessor, der typische Bildfehler wie chromatische Abberationen entfernen soll. Der ISO-Bereich der Kamera reicht bis ISO 12.800.

Fujifilm verbaut ein Fujinon-Objektiv mit optischem 4x-Zoom. Abgedeckt wird auf diesem Wege ein Brennweitenbereich von 25-100 mm [@KB]. Die Lichtstärke reicht in Abhängigkeit von der Brennweite von 1:1,8-4,9. Damit es nicht zu Verwackelungen kommt, wurde auch ein optischer Bildstabilisator integriert.

Um die passende Bildschärfe kümmert sich ein Hybrid-Autofokus, der je nach Situation zwischen dem Phasen- und dem Kontrastprinzip wechseln kann.  Unter optimalen Bedingungen soll die Scharfstellung so gerade einmal 0,06 Sekunden dauern.

Einen Sucher kann die Fujifilm X-Q1 nicht vorweisen, dafür aber ein Display mit einer Diagonalen von 3 Zoll, das mit 920.000 Bildpunkten auflöst. Als weiteres Feature gibt es ein integriertes WLAN-Modul, sodass Bilder problemlos entweder auf den heimischen PC oder aber Smartphone oder Tablet übertragen werden können.

Die Fujifilm XQ1 kommt im November zu einem Preis von 399 Euro in den Handel.

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Rückseite mit Daumenrad

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