Während Adobe bei seinen professionellen Produkten den Weg zum Mietmodell gewählt hat, gibt es im Consumer-Bereich noch herkömmlich Einzelprodukte. Das wurde nun mit der Einführung von Photoshop Elements 12 bestätigt. Die generelle Richtung behält Adobe auch in der zwölften Auflage bei, wird die Software leistungsfähiger und erhält mehr „Pro-Features“. Zudem wird natürlich die Cloud-Integration auch hier größer geschrieben.

So soll  die Kombination aus Mobile Albums und Adobe Revel gewährleisten, dass zu jeder Zeit vom Smartphone, dem Tablet, aber auch einem Notebook von unterwegs auf die Bilddaten zugegriffen werden kann. Ebenso gibt es nun eine Twitter-Integration, sodass Bilder direkt aus dem Programm heraus auf Twitter geteilt werden können. 

Interessant erscheint die neue Funktion „Inhaltssensitives Verschieben“. Hierbei können Objekte eines Fotos verschoben werden, der entstehende Freiraum wird ganz einfach aufgefüllt. Hier kommt erneut Adobes Algorithmus zum Einsatz, der für das inhaltssensitive Füllen von Flächen nach dem Löschen verantwortlich ist. In eine ähnliche Richtung geht „Begradigung mit automatischer Füllung“. Damit sollen sich fehlende Kanten, die beim Geradestellen eines Bildes entstehen, mit Hilfe der exklusiven Content Aware-Technologie füllen lassen, sodass keine ungewünschten freien Flächen entstehen.

Ebenfalls neu sind eine Rote-Augen-Korrektur für Tiere sowie eine automatische intelligente Tonbearbeitung und diverser Assistenten. Unter MacOS werden zudem 64 Bit-Funktionalitäten geboten, die bislang noch gefehlt haben.

Adobe Photoshop Elements ist ab sofort verfügbar und kostet in der Vollversion 98,40 Euro. Das Upgrade kostet 79,95 Euro.

Über den Autor