Panasonic treibt das Brennweitenwettrennen im Bereich der Bridge-Kameras mit seiner neuen Lumix FZ72 auf die Spitze. Dank eines integrierten optischen 60x-Zooms stehen maximal 1200 mm [@KB] bei einer gleichzeitigen Anfangsbrennweite von weitwinkeligen 20 mm [@KB] zur Verfügung.

Das dazu genutzte Objektiv besteht aus 14 Linsen in zwölf Gruppen, von denen sechs asphärische Elemente mit neun asphärischen Oberflächen darstellen. Um Verwacklungen zu vermeiden, was angesichts der maximalen Brennweite schwierig werden dürfte, gibt es Panasonics Power O.I.S. Als Sensor setzt Panasonic einen MOS-Sensor mit 16,1 MPix ein, für die Bildverarbeitung zeigt sich ein Venus-Engine-Bildprozessor verantwortlich. Die Serienbildgeschwindigkeit bei der vollen Auflösung wird mit 5 Bilder/Sek. angegeben.

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Das Display besitzt eine Diagonale von 7,5 cm bei 460.000 Dots. Zusätzlich gibt es aber auch noch einen digitalen Sucher, der mit 202.000 Dots auflöst. Neben vollen manuellen Einstellmöglichkeiten gibt es natürlich zahlreiche digitale Helferlein und beispielsweise 15 Filter-Effekte.

Die Panasonic FZ72 kommt im September in den Handel und wird 399 Euro kosten.

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