Nachdem die Beta-Phase von Adobes Lightroom 5 nun schon eine ganze Zeit lang läuft, hat das Unternehmen heute die Final-Version veröffentlicht. Dabei werden nicht nur neue Kamera-Modelle unterstützt, sondern auch hinsichtlich der Usability soll sich bei der aktualisierten Version einiges getan haben.

So hat Adobe seinen RAW-Entwickler mit neuen Bearbeitungswerkzeugen ausgestattet. Das in Lightroom 5 optimierte lokale Reparatur-Werkzeug soll es Nutzern ermöglichen, störende Bildelemente wie beispielsweise Staubkörner und Flecken mit einem neuen flexiblen Pinsel präzise auszubessern und zu entfernen. Das Aufrichten-Werkzeug analysiert Bilder zur automatischen horizontalen Ausrichtung und Geraderichtung von vertikalen Objekten wie beispielsweise Gebäuden. Mit dem Radial-Verlaufsfilter sollen sich Bildbereiche jetzt auch mit dezentrierten und mehrfachen Vignetteneffekten hervorheben lassen.

Wer häufig am Notebook arbeitet, die zahlreichen Bilder aber auf einem lokalen Netzwerkspeicher ablegt, für den sind die neuen Smart-Vorschauen durchaus interessant. Mit diesen lassen sich Bilder auch dann Nachbearbeiten, wenn die Originaldaten aktuell nicht vorliegen. Ebenso hat Adobe die Ausgabe-Möglichkeiten von Lightroom weiter optimiert: Das neue Diashow-Modul erlaubt laut Adobe das Kombinieren von Standbildern, Videoclips und Musik innerhalb einer HD-Slideshow, die auf nahezu allen Geräten wie Notebooks, Desktop-Rechnern und Smartphones abgespielt werden kann.

Adobe Lightroom 5 gibt es über die Adobe Cloud, erfreulicherweise kann es aber auch noch als normale Standalone-Version erworben werden. Das Upgrade kostet 72,57 Euro, die Vollversion 129,15 Euro (ja, die Preise stimmen wirklich).

 

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