Sony hat die neue Sony Cyber-shot RX100 vorgestellt, die ganz klar im High-End-Segment verortet wird. Dank einem großen Sensor und einem lichtstarken Objektiv soll sich die RX100 an Anwender richten, die auf höchste Bildqualität Wert legen. 

So feiert in der RX100 der 1.0-type Exmor-CMOS-Sensor seine Premiere, der eine Auflösung von 20 MPix bietet und um den Faktor vier größer sein soll, als die bisher in Sony Kompaktkameras eingesetzten Sensoren.

Sein Potential soll der Sensor gerade in dunklen Umgebungen ausspielen können – der maximale ISO-Wert wurde für eine Kompaktkamera mit ISO 25.600 entsprechend großzügig dimensioniert.

 

Auch das eingesetzte Objektiv wurde neu entwickelt. Das Carl Zeiss Vario-Sonnar T* besitzt eine maximale Lichtstärke von 1,8 und kann einen optischen 3,6x-Zoom vorweisen. 

Für die Bildberechnungen zeigt sich wie bei Sony üblich ein BIONZ-Bildprozessor verantwortlich, der eine maximale Serienbildgeschwindigkeit von 10 Bildern/Sekunde ermöglicht. Der Autofokus soll innerhalb von 0,13 Sekunden für gestochen scharfe Aufnahmen sorgen. 

Trotz der Profi-Ausrichtung hat Sony zahlreiche Automatik-Modi integriert, wie beispielsweise die neue Auto-Portrait-Funktion und zahlreiche Bildeffekte. 

Die Sony Cyber-shot DSC RX100 wird Ende Juli zu einem Preis von 649 Euro auf den Markt kommen. 

 

Original Pressemeldung:

Man nehme einen viermal größeren Bildsensor, ein extrem lichtstarkes Objektiv und neuste Prozessortechnologie – fertig ist die neue Kamera von Sony. Sie ermöglicht Aufnahmen mit 20,2 Megapixel in einer für die Cyber-shot Familie noch nie dagewesenen Bildqualität und verfügt über intelligente Einstellmöglichkeiten, die Fans von Kompaktkameras bislang vergeblich gesucht haben. 

Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität. Zugegeben, es gibt weitere wichtige Faktoren, die das Potenzial einer Kamera in punkto Bildqualität beeinflussen. Der wichtigste ist aber zweifellos die Fähigkeit des Sensors, einfallendes Licht mit Hilfe des Prozessors in detailreiche, hochauflösende Bilder zu wandeln. Und hier gilt: Je größer, desto besser. Gut also, dass Sony seinem neuen Cyber-shot Vertreter einen extra großen Sensor spendiert und ein hochwertiges Carl Zeiss Objektiv zur Seite gestellt hat. Daher verbindet die neue RX100 das Beste aus verschiedenen Welten: Sie vereint die Kompaktheit einer Cyber-shot Kamera mit wichtigen Eigenschaften einer Spiegelreflex- und Systemkamera. Sie ist die ideale Qualitätskamera für ambitionierte Hobbyfotografen, die leichte Zweitkamera für Profis oder eine gute Wahl für alle, die nicht nur knipsen, sondern auch kreativ fotografieren möchten.

Innovation: der erste 1.0-type Exmor CMOS Bildsensor
Im Inneren der RX100 feiert der weltweit erste 1.0-type Exmor CMOS Bildsensor sein Debüt. Er bietet eine Auflösung von effektiv 20,2 Megapixel und ist rund viermal größer als die in anderen Kompaktkameras von Sony verbauten Sensoren. Entsprechend mehr Platz für Details steht der Kamera für Aufnahmen zur Verfügung. Somit gelingen der RX100 hervorragende und detailreiche Fotos wie Videos – selbst wenn schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Bilder können auf Wunsch auch im RAW-Format aufgenommen werden.

Mehr Licht: neu entwickeltes Objektiv
Damit so viel Licht überhaupt in das Innere der Kamera gelangen kann, bedarf es eines besonderen Objektivs. Deshalb führt die RX100 als zweite große Innovation ein neues lichtstarkes Carl Zeisss Vario-Sonnar T* Objektiv mit der größten Blendenöffnung von 1,8 und einem 3,6-fachen optischen Zoom ein. Dies gestattet Aufnahmen bei geringer Helligkeit mit einer Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 25.600.

Wie das Objektiv einer Spiegelreflexkamera setzt es sich aus sieben Objektivgruppen-Elementen zusammen und ermöglicht wunderbare Bokeh-Effekte – mit messerscharf abgebildeten Motiven vor extrem unscharfem Hintergrund. Das so genannte AA-Objektiv (Advanced-Aspherical) verfügt zudem über extrem dünne Linsen. Nur deshalb findet es im kompakten Gehäuse der RX100 Platz. Es ist aus Aluminium gefertigt und verleiht der Kamera ein hochwertiges, nahezu luxuriöses Aussehen.

Zur großen Leistungsfähigkeit der kompakten RX100 zählt zudem ihre Schnelligkeit. Der BIONZ Bildprozessor macht es möglich. Er hat Leistungsreserven für zehn Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung. Der Autofokus stellt sich dabei innerhalb eines Wimpernschlags von 0,13 Sekunden scharf. Im Dunkeln erledigt er seine Arbeit in 0,23 Sekunden.

Innovative Neuerungen erleichtern die Handhabung
Damit nicht nur der Kamera, sondern auch dem Fotografen nichts entgeht, verfügt die RX100 über einen großzügigen LCD-Monitor mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern (3 Zoll). Besonders hell ist er, weil neben den drei üblichen RGB-Subpixeln ein viertes weißes hinzukommt. Das ist besonders hilfreich, wenn das Sonnenlicht beim Fotografieren direkt auf die Kamera fällt. Die hohe Auflösung des Monitors von 1.228.800 Pixel trägt ebenfalls zur detailreichen Wiedergabe des Motivs bei.

Für Qualität stehen ebenso die vielen manuelle Einstelloptionen. Wie bei einer Spiegelreflexkamera geben sie nicht nur Profis, sondern auch ambitionierten Hobbyfotografen die Gelegenheit, alle Details einer Aufnahme ihren Vorstellungen anzupassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Foto oder ein Video handelt. Videos filmt die RX100 übrigens in Full HD Auflösung mit 50 Vollbildern und im AVCHD Format.

Dank eines neuen Einstellrads am Objektiv gehen manuelle Bildkorrekturen besonders leicht von der Hand. Der drehbare Ring ermöglicht die bequeme Auswahl von Belichtung, Zoom, Bildeffekten und anderen Features. Der Funktionsknopf „FN“ auf der Rückseite der Kamera ist zudem frei programmierbar. So sind alle wichtigen Einstellmöglichkeiten sofort erreichbar.

Ebenfalls so wie bei einer Spiegelreflexkamera kann der Nutzer bei der RX100 zwischen dem automatischen und manuellen Fokus umschalten. Letzterer wird von der Funktion MF-Assist unterstützt, die das Motiv auf dem Display vergrößert und somit die Scharfstellung vereinfacht. Spezielle Bildbereiche, auf die die Kamera scharf gestellt werden soll, können so hervorgehoben werden.

Profiwissen und Kreativeffekte eingebaut
Dem Komfort sind auch die zahlreichen Automatikfunktionen verpflichtet. Neu ist die Auto Portrait Framing Funktion, mit der dem Nutzer professionell anmutende Porträtaufnahmen gelingen. Hierbei identifiziert die Gesichtserkennung der Kamera Personen im Motiv und rückt sie automatisch so ins Bild, wie dies ein professioneller Porträtfotograf täte.

Insgesamt 13 Bildeffekte eröffnen dem Nutzer viele Gestaltungsoptionen. Zu den Bildeffektmodi zählen unter anderem Funktionen wie Spielzeugkamera, Teilfarbfilter, Pop-Art-Effekt, HDR-Gemälde, Miniatureffekt, Illustration oder Wasserfarben. Die meisten Effekte lassen sich bereits vor der Aufnahme auf dem Monitor beurteilen.

Maßgeschneidertes Zubehör
Auch beim Zubehör macht die RX100 mit Innovationen auf sich aufmerksam. Den kompakten Maßen angepasst wurde der neu entwickelte Akku NP-BX1. Er ist dünn, leicht und leistungsstark. Einmal voll geladen, hat die Batterie Kraft für 330 Fotos oder 80 Minuten Videoaufnahme.
Ebenfalls speziell für die RX100 entwarf Sony die Tragetasche LCJ-RXA, die durch ihren attraktiven Leder-Look ins Auge fällt.

 

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