Neben der Sony Alpha SLT-A37 (zur News) hat Sony heute auch die neue Sony NEX-F3 vorgestellt, die das neue Einstiegsmodell der beliebten NEX-Reihe darstellt. 

Zum Einsatz kommen wie bei der A37 auch bei der NEX-F3 der neue APS-C-CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 16,1 MPix sowie der verbesserte BIONZ-Bildprozessor. Entsprechend reicht der ISO-Wert auch hier bis ISO 16.000.

Neues gibt es aber auch beim Gehäuse-Design selbst.

So spendiert Sony der NEX-F3 einen neuen ausgeprägten Handgriff mit einer gummierten Oberfläche. Die Handhabung soll so merklich vereinfacht werden. Praktisch ist darüber hinaus, dass Sony nun einen Blitz (Leitzahl 6) in das kleine Gehäuse integriert hat – entliehen wird dieser direkt beim NEX-Topmodell, der NEX-7. Dabei soll das Gehäuse aber seine kleinen Dimensionen behalten.

Aufgebohrt wurde nun auch der Video-Modus, der in der aktuellen Ausbaustufe nun FullHD unterstützt.

Die mit der Alpha SLT-A37 eingeführten neuen Techniken wie die „By Pixel Super Resolution“ oder die Profi-Automatik, die für „perfekte Portraits“ sorgen soll, ist auch hier mit von der Partie. 

Die Sony NEX-F3 ist ab Juni zu einem Preis von 749 Euro als Kit mit Sonys 18-55 mm Standard-Zoom zu haben. Einzeln wird es den Body nicht geben. 

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Original Pressemeldung: 

Unkompliziert fotografieren – und trotzdem Aufnahmen in Spiegelreflex-Qualität einfangen. Die neue Systemkamera NEX-F3 im Taschenformat macht es ambitionierten Freizeitfotografen jetzt noch einfacher, schöne Momente im Bild festzuhalten. Innovationen verbessern insbesondere Porträt- und Zoomaufnahmen.

Nicht die Kamera – der Fotograf macht das Bild. Diese Regel galt bis heute. Denn die neue NEX-F3 versucht diese Norm zu brechen. Wie alle kompakten Systemkameras der NEX Reihe von Sony bietet sie eine hervorragende Lösung für alle, die unkompliziert fotografieren möchten, aber Wert auf Wechselobjektive legen und gleichzeitig eine Bildqualität erwarten, die sonst nur eine Spiegelreflexkamera garantieren kann. Typisch für eine DSLR-Kamera: Dem kreativen Spiel mit Blende und Verschlusszeit sind keine Grenzen gesetzt. Besondere Motivprogramme, die bei der Bildgestaltung helfen, übernehmen auf Wunsch das Kommando und führen den Nutzer behutsam zum perfekten Foto.

Herzstück der neuen NEX von Sony ist der weiterentwickelte APS-C HD CMOS Bildsensor. Ist das Bild mit einer Auflösung von 16,1 Megapixel gemacht, garantiert der verbesserte BIONZ Bildprozessor eine schnelle und exakte Signalverarbeitung. Lichtempfindlichkeiten von bis zu ISO 16.000 erlauben selbst bei Dämmerlicht nahezu rauscharme Aufnahmen ohne Blitz. Beste Voraussetzungen also für außergewöhnliche Fotos – und Videos: Der Sensor ist prädestiniert für Full HD Videos (1920 x 1080 Pixel) im AVCHD Format, wahlweise mit 50 Halbbildern (50i) oder 25 Vollbildern (25p) pro Sekunde.

Perfekte Porträts durch Profi-Automatik
Sensor und Prozessor schaffen die perfekten Voraussetzungen für hervorragende Bildqualität. Doch das allein reicht nicht, um herausragende Fotos zu machen. Schließlich beantwortet die Technik keine Fragen: Was ist der perfekte Bildausschnitt? Wie bekomme ich mehr Kontrast in das Foto? Was muss ich tun, damit Porträtaufnahmen besser aussehen? In punkto Porträts hilft die neu entwickelte Porträt-Framing-Funktion weiter: Sie identifiziert per Gesichtserkennung jede Porträtaufnahme und rückt die fotografierten Personen wie ein professioneller Fotograf in das Bild. Die Automatik setzt dabei auf den goldenen Schnitt, die in der Kunst allgemeingültige „Drittel-Regel“ für angenehme Proportionen. Der Porträt-Assistent ist somit direkt in die NEX-F3 „eingebaut“ und steht dem Nutzer bei Aufnahmen helfend zur Seite. Nach dem Auslösen speichert die Kamera zwei Versionen ab: einmal das Original und einmal die bearbeitete Porträt-Variante.

Da die Fotos in diesem Modus manchmal an den Rändern beschnitten werden, um die optimalen Proportionen sicherzustellen, greift eine weitere Technologie von Sony. Die „By Pixel Super Resolution“ Technik analysiert und bearbeitet jedes einzelne Pixel und sorgt so für die bestmögliche Bildqualität. Doch „By Pixel Super Resolution“ kann noch mehr. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Maximalbrennweite jedes Objektivs verdoppeln – und zwar bei voller Auflösung. Auch hier rechnet die neue Technologie auf intelligente Weise neue Pixel in das Bild, so dass auch bei doppelter Brennweite die Qualität gleichwertig bleibt.

Optionen für eine perfekte oder kreative Bildgestaltung
Damit hat die NEX-F3 ihre Funktion als Foto-Assistent noch nicht erschöpft. Sinnvolle Dienste leistet auch der Superior Auto Modus, der jedes einzelne Motiv analysiert noch bevor der Auslöser gedrückt wird und die Kamera-Einstellungen selbständig anpasst sowie das passende Motivprogramm selbständig wählt. Zusatzfunktionen für eine kreative Bildgestaltung bietet das Schwenkpanorama in 2D und 3D, die HDR Automatik für Bilder mit dynamischen Kontrasten sowie elf Bildeffekte mit 15 Varianten wie Popfarben, Retro-Look und Spielzeugkamera.

Hoher Komfort und leichte Handhabung
Wünsche nach Komfort und leichter Handhabung erfüllt die NEX-F3 ebenfalls. Eine griffige Oberfläche an der Fingerauflage gibt Halt, und eine lange Akku-Laufzeit sorgt für einen längeren Atem beim Fotografieren – eine Ladung reicht für bis zu 470 Aufnahmen aus. Unterwegs kann der Akku über den USB-Anschluss der Kamera geladen werden.

Praktisch ist zudem das eingebaute und aufklappbare Blitzlicht (Leitzahl sechs), das die NEX-F3 direkt von ihrer großen Schwester NEX-7 geerbt hat.

Wie alle spiegellosen Systemkameras der Reihe überdeckt der großzügige, um 180 Grad schwenkbare Monitor mit 7,5 Zentimetern Durchmesser fast die gesamte Rückseite der Kamera. Speziell Selbstporträts erleichtert er, da sich das Motiv während der Aufnahme betrachten lässt. Wird hierbei die Lächelautomatik aktiviert, muss für das Foto nicht einmal der Auslöser gedrückt werden.

Mit ihren kompakten Maßen und ihrem geringen Gewicht glänzt die neue NEX-F3 als unkomplizierte „Immer-dabei-Kamera“ und kann in beiden Disziplinen fast mit modernen Smartphones mithalten.

Neues Allround-Objektiv und praktisches Zubehör
Die Auswahl an verfügbaren E-Mount und kompatiblen Alpha Objektiven für die neue NEX-F3 ist groß. Als Allrounder und guter Reisebegleiter eignet sich das neue Objektiv SEL-18200LE mit einer Zoom-Brennweite von 18 bis 200 Millimetern (entspricht Kleinbildformat: 27 bis 300 Millimetern). Obwohl der optische Bildstabilisator für unverwackelte Aufnahmen direkt im Objektiv integriert wurde, ist es kleiner und leichter als sein Vorgänger.

Als weiteres Zubehör empfiehlt sich die weiche gepolsterte Tragetasche LCD-EMH, die die Kamera nicht nur schützt, sondern auch einen schnelle Zugriff auf den Body und mehrere Objektive gestattet. Noch härter im Nehmen ist die Tasche LCS-EJC3. Sie schützt die Ausrüstung bei jeder Expedition vor Beschädigungen.

Unverbindliche Preisempfehlungen und Verfügbarkeit
NEX-F3KB/S von Sony mit SEL-1855 (Silber und Schwarz): 599,00 Euro
NEX-F3DB von Sony mit SEL-1855 und SEL-16F28: 699,00 Euro
Verfügbarkeit: ab Juni 2012

Unverbindliche Preisempfehlungen und Verfügbarkeit Zubehör
SEL-18200LE von Sony (Objektiv): 749,00 Euro
Verfügbarkeit: ab Juli 2012

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