Die Olympus OM-D soll, wenn das Internet mal wieder richtig liegt, die Tradtion der legendären Olympus OM Spiegelreflexkameras fortsetzen. Die OM-D wird laut Photo Rumors und anderen Quellen das Design der OM-Kameras aufgreifen und sehr geradlinig ausfallen, mit Ausnahme eines geschwungenen Griffs, der an die E-P3 erinnern soll.

Eine Belederung (Kunstleder wohl) soll den wertigen Retro-Charakter unterstreichen. Drei Einstellräder werden auf der Oberseite der Kamera, rechts vom Sucherprisma beschrieben. Sucherprisma? Das weist auf den elektronischen Sucher mit 610.000 Dots hin, der von einem beweglichen Rückwandmonitor ergänzt werden soll.

Da die OM-Kameras SLR-Kameras waren (eigentlich immer noch sind, denn man findet sie ja noch) könnte bei der Wiederbelebung des Designs der Platz für einen feststehenden Spiegel genutzt werden – könnte! In den Internetmeldungen wird auf jeden Fall auf den schnellen AF hingewiesen.Der Sensor soll 16 MPix aufweisen und auf Empfindlichkeiten bis 25.600 eingestellt werden können.

Foto: Olympus (aus der sehr empfehlenswerten Wallpaper-Serie)

Kurz zurück zum Gehäuse: Es steht sehr zu hoffen, dass man sich bei Olympus auf die OM-Modelle OM-1 und OM-2, bzw. OM-3 und OM-4 besinnt und nicht die OM-2000 wieder aufleben lässt, die von Cosina kam und auch von anderen Herstellern vermarktet wurde: Canon (T60), Nikon (FM-10 und Nikon FE-10), Ricoh (KR-5) und Yashica (FX-3). Im leicht modernisierten Gewand einer OM-1 (die als M1 startete – siehe Bild – und dann umbenannt werden musste) wäre die Olympus OM-D für viele Olympus Fans ein Leckerbissen!

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