Die Sony Alpha SLT-A77 gehört sicherlich zu den am heißesten erwarteten neuen Modellen in diesem Sommer – nachdem uns heute ein Muster erreichte, wollen wir natürlich einen kurzen ersten Hands-on Eindruck und einige erste Praxisbilder vermitteln. Daher aber als wichtiger Hinweis vorneweg: Die folgenden Zeilen sind die allerersten Eindrücke, die sozusagen nach dem Auspacken gesammelt wurden, und die Bilder in der Galerie sind alle „ooc“ und nicht „ooc“ – sind direkt „out of camera“ und nicht „out of computer“. So viel zum Thema Abkürzungen.

Also denn. Die Sony A77 SLT sieht gut aus, nicht mehr so kantig wie die Alpha 700, die sie mehr oder weniger beerbt. Mehr, weil sie auch  in der Oberklasse spielt. Weniger, weil sie anders als die Alpha 700 keine herkömmliche Spiegelreflex ist. Sie hat zwar noch einen Spiegel, aber der hat nichts mit dem Sucher zu tun, sondern lenkt Licht auf die AF-Messzellen. Das heißt:

immer schneller AF per Phasendetektion – wirklich schneller AF. Das Sucherbild ist bei normalen Lichtverhältnissen hervorragend. Bei etwas weniger Licht im abgedunkelten Büro fing bei Blende 2,8, 1/2 Sekunde (bei ISO 100) sehr leichtes Flimmern an, das dann stärker und im Bereich ab Blende 2,8 und 2 Sekunden (bei ISO 100) als Rauschen im Sucher und auf dem Monitor sichtbar wurde, das über dem gut erkennbaren Motiv lag. Im SLR-Sucher rauschte unter diesen Bedingungen nichts – allerdings war das Motiv nicht mehr zu sehen.

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Sucher hervorragend, AF sehr schnell, Belichtung und Weißabgleich bei den ersten Gartenschüssen ohne Mängel – weiteres im späteren Update mit ISO- und Blendenreihen des neuen 16-50-mm-Setzooms.
Der Body der Sony Alpha SLT-A77 ist aktuell noch nicht zu haben, kann aber zu einem Preis von knapp 1300 Euro vorbestellt werden.
Update: wir haben unsere Praxisbilder-Galerien nun noch um eine ISO-Reihe erweitert!

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