Bereits in der Vergangenheit konnte sich Ricoh mit seinen GR-Digital-Modellen, die auf eine maximale Bildqualität getrimmt werden, großer Beliebtheit erfreuen – jetzt hat Ricoh die nunmehr vierte Generation, die GR Digital IV vorgestellt.

Gegenüber dem Vorgängermodell werden bei der GR Digital IV ein neuer Bildprozessor sowie verfeinerte optische Filter eingesetzt, was eine weitere Steigerung der Bildqualität zur Folge haben soll.

Als Objektiv kommt weiterhin das bekannte Modell mit 19 mm [@KB] bei einer maximalen Lichtstärke von 1,9 zum Einsatz. Trotz der kurzen Brennweite kommt bei der GR Digital IV erstmalig eine Sensor-Shift-Stabilisierung zum Einsatz, die vor verwackelten Aufnahmen schützen soll.

Ein Update hat auch der Monitor erfahren, der mit einer Diagonale von 3 Zoll und 1,23 Millionen Subpixeln für eine erstklassige Darstellungsqualität sorgen soll. Praktisch ist ferner, dass die elektronische Ausrichthilfe nun auch die Kameraneigung in Aufnahmerichtung anzeigt.

Im Zuge der flotter werdenden AF-Systeme hat Ricoh auch bei der GR Digital IV Hand angelegt. Der Hybrid AF besitzt laut Hersteller eine Scharfstellzeit von 0,2 Sekunden und kann dabei auf 190 Messpunkte zurückgreifen. Der AF basiert dabei auf einem von Ricoh selbst entwickelten AF-System.

Neben der klassischen schwarzen Optik wird es die GR Digital IV auch in einer weißen Sonderversion geben, die weltweit auf 10.000 Einheiten limitiert wurde. Preislich liegt die Ricoh GR Digital IV bei 499 Euro – eingeführt werden soll die High-End-Kompakte vermutlich Mitte Oktober.

 

 

 

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