In der vergangenen Tagen hatten wir die Möglichkeit, Panasonics brandneue spiegellose Systemkamera Lumix DMC-G3 (zur News: Panasonic stellt Lumix DMC-G3 vor) ausführlich in Spanien auszuprobieren und möchten nach und unseren ersten Erfahrungen ein kurzes Hands-on samt einer ersten Einschätzung und einigen Bildern liefern. Bei den Praxisbildern sollte aber beachtet werden, dass es sich noch um Vorserienmuster handelt – es kann zu Abweichungen in der Bildqualität gegenüber den finalen Geräten der Lumix DMC-G3 kommen.

Die G3 ist klein, deutlich kleiner als der Vorgänger G2, liegt dabei aber noch immer gut in der Hand – und meine Hände sind nun wirklich alles andere als winzig. Um ein geschrumpftes Gehäuse zu ermöglichen, musste natürlich ein wenig abgespeckt werden. So wurde das Drehrad zur Wahl des AF-Modus auf der linken Schulter gestrichen. Außerdem wurden die Bedienelemente auf der Rückseite teils mit neuen Funktionen versehen und sind an andere Positionen gerückt. Das Menü wurde zudem ein wenig erweitert.

Aber  keine Angst, dem Bedienkomfort ist das im Grunde genommen kaum abträglich. Einzig die Einstellmöglichkeiten wirken ein wenig verschachtelt, wenn man auf der Suche nach einer speziellen Funktion ist, die nicht direkt über die Bedienelemente erreicht werden kann. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit  sollte es aber keine Probleme geben. Besonders oft genutzte Funktionen lassen sich im Q-Menü individuell zusammenfassen, und lassen sich mit maximal zwei Tastendrücken aufrufen.

 

Der digitale Sucher hingegen ist zur Freude der G-Fans erhalten geblieben. Zwar verfügt er noch immer über (schon sehr gute) 1,44 Millionen Dots, hinsichtlich der Bildqualität wurde er aber noch weiter optimiert, sodass es zu weniger Nachzieheffekten kommt. Gerade in sehr hellen Umgebungen kann die G3 ihren Vorteil gegenüber Modellen ausspielen, die lediglich ein Display nutzen.

Wie bereits die G2 bietet auch die G3 einen berührungssensitiven Monitor im 3-Zoll-Format. Der ist dreh- und schwenkbar und hilft so auch bei ungewöhnlichen Aufnahmepositionen, die volle Kontrolle über die Bilder zu behalten. Im Prinzip ebenfalls von der G2 bekannt ist der Touch-Autofokus, der nun jedoch in einem größeren Bereich, bis zum Bildrand, genutzt werden kann.

Der Kontrast-AF wurde weiter optimiert und arbeitet ausgesprochen flott und zielsicher, bekommt bauartbedingt in sehr dunklen Umgebungen aber doch irgendwann Probleme – da muss es aber schon zappenduster sein.

Mit diesem Hands-on wollen wir unseren Lesern bereits eine kurze Einschätzung der neuen, rundum gelungen Kamera bieten, eine ausführliche Betrachtung der Panasonic Lumix DMC-G3 wird es in d-pixx 03/2011 geben. Nun wünschen wir viel Spaß beim Stöbern in den Praxisbildern. Dabei sollte aber, wie eingangs schon erwähnt,  immer bedacht werden, dass es sich um Aufnahmen mit einem Vorserienmuster handelt!

Die Panasonic Lumix DMC-G3 kann aktuell zu einem Preis von 599 Euro erworben werden .

Panasonic Lumix G3 Hands-on und Praxisbilder

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