Der im Verlauf des letzten Jahres durch die Finanzkrise ins schlingern geratene Hersteller Jobo meldet sich nach einer erfolgreichen Restrukturierung zurück und präsentiert die beiden neuen Scanner SnapScan5000 und SnapScan9000. Die beiden Geräte, die auch unabhängig von einem PC betrieben werden können, besitzen Schnelllader, sodass bis zu 20 gerahmte Dias innerhalb einer Minute digitalisiert werden können.

Wie es der Name bereits vermuten lässt, liegt der Unterschied zwischen den beiden neuen Modellen in der Auflösung. Während das Top-Modell SnapScan9000 mit bis zu 9 MPix scannen kann, bringt es der SnapScan5000 auf 5 MPix.

Der Jobo SnapScan5000 besitzt einen Preis von 109 Euro, der große Bruder wird für 149 Euro im Handel verfügbar sein. Beide Geräte sollen ab Ende Oktober verfügbar sein.

 

Original Pressemeldung:

Die JOBO International GmbH kündigt zwei neue Film- und Diascanner an.

Wer wollte nicht schon immer die auf gerahmte Dias oder Kleinfilmnegative gebannten wertvollen Erinnerungen wieder digital aufleben lassen? Oft schien der Weg bisher eher mühevoll, kostspielig oder qualitativ unbefriedigend.

Die JOBO Scanner SnapScan5000 und SnapScan9000 schaffen hier effiziente Hilfestellung. Beide Geräte verfügen über die durchdachten Diaschnelllader, die es erlauben bis zu 20 gerahmte Dias (24x36mm) in einer Minute zu digitalisieren. Da Diarahmen in der Dicke der Ausführung deutlich abweichen, sind von JOBO direkt zwei Schnelllader im Lieferumfang enthalten. Ein Schnelllader erlaubt die Stapelverarbeitung von 1.0 bis 1.8 mm dicken Diarahmen, während der Zweite Diarahmen von 1.9 bis 3.0 mm verarbeitet. Das Digitalisieren der wertvollen Erinnerungen gelingt somit buchstäblich im Handumdrehen. Nicht einmal ein PC ist hierfür vonnöten, die Geräte funktionieren auf neudeutsch „stand-alone“ – eben unabhängig vom PC.
Beide Geräte zeigen die erfolgreichen Scans auf einem LCD Farbdisplay von ca. 6 cm Bilddiagonale an. Der JOBO SnapScan5000 erzielt echte 5 MPixel scans in durchaus brauchbarer Qualität, während der „große Bruder“ JOBO SnapScan9000 mit echten 9 MPixel auch ambitionierten Ansprüchen genüge leistet. Um den ambitionierteren Anwendern weiter gerecht zu werden verfügt der SnapScan9000 auch noch über eine manuelle Farb- und Bildkorrektur – selbstverständlich auch dies völlig ohne PC.  Dank internem Flash Speicher wird die native Auflösung des SnapScan5000 von 1.800 dpi und die Auflösung des SnapScan9000  von 2.400 auf ebenfalls 3.600 dpi  interpoliert.

Es versteht sich dabei fast schon von selbst, daß beide Geräte auch Kleinbildnegativstreifen in Farbe oder Schwarz/Weiß verarbeiten. Sowohl unzerschnittener Negativfilm als auch Filmstreifen können über mitgelieferte Ladebühnen gescannt werden.

Die unverbindliche Preisempfehlung des JOBO SnapScan5000 liegt bei 109,- EUR und der UVP des JOBO SnapScan9000 bei 149,- EUR. Vertrieben werden beide Produkte durch die VANGUARD Deutschland GmbH. Die ersten Geräte werden ab Ende Oktober im wohlsortierten Photofachhandel erhältlich sein.

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