Das Tokina AT-X 4/12-24 mm erfreut sich bei vielen Benutzern von DSLR-Kameras mit APS-C-Sensoren großer Beliebtheit. Nun legt Tokina nach und präsentiert das AT-X 16-28 mm für Vollformatkameras, das aber nicht nur einen größeren Bildkreis ausleuchtet, sondern mit 1:2,8 auch um eine Stufe lichtstärker ist.

Original-Pressemeldung:

Tokina AT-X 16-28 F2.8 PRO FX mit exzellenter Bildschärfe und hochpräzisem leisen Autofokus

Canon- und Nikon-Fotografen mit digitalen Vollformat-SLR-Kameras mussten bisher ihre Kollegen mit SLR-Kameras im APS-C-Format um die Möglichkeit beneiden, den vielfachen Testsieger Tokina AT-X 4/12-24 mm oder dessen lichtstärkere Variante 2,8/11-16 mm als Weitwinkelzoom verwenden zu können. Jetzt stellt Tokina mit dem AT-X 16-28 F2.8 PRO FX ein ebenfalls überragend gutes Superweitwinkel- Zoom für Vollformat-SLR-Kameras vor, das für Nikon-Kameras ab September und für Canon-Kameras ab Oktober lieferbar ist.  

Dieses Tokina-Superweitwinkel-Zoom ist das erste einer neuen Generation von FX-Objektiven (FX ist eine englische Abkürzung für das Kleinbild-Vollformat 24×36 mm) für professionelle Spiegelreflex-Digitalkameras wie z.B. die Canon EOS 5D Mark II, die Nikon D700 oder D3x. Selbstverständlich ist es aber auch an allen APS-C-SLR-Kameras von Canon bzw. Nikon verwendbar. Hohe Lichtstärke für Available Light und für selektive Schärfe  

Das neue Tokina AT-X 16-28 F2.8 PRO FX besticht nicht nur durch seine für so einen extremen Bildwinkel hervorragende Schärfe bis in die Bildecken sowie durch die vorbildliche Farbsaum- und Verzeichnungskorrektion, die beide im Weitwinkelbereich besondern wichtig, aber auch schwierig sind, sondern auch durch eine über den vollen Zoombereich konstante Anfangsöffnung von Blende 2,8. Das prädestiniert dieses Zoom für Reportage- und andere Aufnahmen ohne Zuhilfenahme eines Blitzes, um die vorhandene Lichtstimmung unverfälscht festhalten zu können. Zugleich eröffnet sie die Möglichkeit, selbst bei sehr kurzer Brennweite, die üblicherweise mit großer Schärfentiefe einhergeht, mit offener Blende das Hauptmotiv durch selektive Schärfe vom unschärferen Vorder- oder Hintergrund deutlich abzuheben und dies als Gestaltungsmittel einzusetzen.  

Hoher optischer Aufwand für eine herausragende Bildqualität  

Um die angestrebte erstklassige Schärfe, Farbsaum- und Verzeichnungskorrektion bei den für das Kleinbild-Vollformat extrem kurzen Brennweiten zu erzielen, hat Tokina 15 Linsen in 13 Gruppen, davon drei asphärischen Linsen und drei weiteren aus SD-Glas eingesetzt (SD = super-low dispersion = besonders niedrige Farbaufspaltung). Speziell die asphärische P-MO-Linse (P-MO = precision molded optics = präzisions-blankgepresste Linse) unmittelbar hinter der Frontlinse ist wegen ihrer starken Wölbung und ihres außergewöhnlich großen Durchmessers von 56 mm bemerkenswert, da sie in dieser Form, Größe und Qualität noch vor wenigen Jahren nicht herstellbar gewesen wäre. Bei den SD-Glas-Linsen handelt es sich um eine aus der Glassorte FK01 und zwei aus FK03. Schnellerer, leiserer und präziserer Autofokus mit GMR-Sensor Ein neuentwickelter flüsterleiser SD-M-Gleichstrommotor (SD-M = silent drive-module) ermöglicht noch schnellere Fokussierung. Damit diese Beschleunigung nicht zu Lasten der Genauigkeit geht, sondern sogar noch präziser als bisher fokussiert werden kann, wird die vom Gleichstrommotor bewirkte Linsenverschiebung durch einen GMR-Sensor überwacht (GMR = giant magneto-resistance). Dessen besondere Eigenschaft ist, auf sehr geringfügige Magnetfeldänderungen mit einer deutlichen Änderung des elektrischen Widerstandes zu reagieren, also z.B. winzige Positionsabweichungen innerhalb eines eigens dafür eingerichteten Magnetfeldes sehr deutlich anzuzeigen. Das hat sich bereits bei der Abtastkopf-Positionierungskontrolle in Computerfestplatten bewährt, die extreme Anforderungen an die Genauigkeit stellt, und dient nun beim neuen Tokina AT-X 16-28 F2.8 PRO FX zur Steigerung der Positioniergenauigkeit des AF-Systems. Schnellumschaltung auf Manuell und Naheinstellung bis 28 cm  

Das neue Zoom ist natürlich auch mit Tokinas exklusiver Schnellumschaltung („One-touch Focus Clutch“) zwischen Autofokus- und manueller Scharfeinstellung durch Vor- bzw. Zurückschieben des Fokussierrings ausgestattet. Weder bei Canon- noch bei Nikon-SLR-Digitalkameras muss ein AF/MF-Schalter am Objektiv bzw. am Kameragehäuse betätigt werden. Die Naheinstellung ist per AF oder manuell bis 28 cm möglich, wobei sich mit längster Brennweiteneinstellung ein größter Abbildungsmaßstab von ca. 1:5,3 und ein kleinstes formatfüllenden Objektfeld von ca. 19×12,6 cm (bei Kleinbild-Vollformat) ergibt.  

Robuste und zuverlässige Mechanik für harten Profi-Einsatz  

Die professionelle Auslegung dieses Hochleistungs-Weitwinkelzooms wird auch in der besonders widerstandsfähigen und gegen eindringenden Staub und Feuchtigkeit sorgfältig abgedichteten Gehäusekonstruktion sichtbar. Die fest integrierte relativ dickwandige tulpenförmig ausgeschnittene Streulichtblende hält seitlich einfallendes Licht ab und schützt auch die stark gewölbte Frontlinse. Ein dicht schließender aufsteckbarer Schutzdeckel gehört zum Lieferumfang.  

Das neue Tokina AT-X 16-28 F2.8 PRO FX wird ab September in der Nikon-Version zum Preis von 899,- Euro und ab Oktober in der Canon-Version zum Preis von ebenfalls 899,- Euro (jeweils inkl. MwSt.) im Fotofachhandel erhältlich sein.

Die Internetseite http://www.kenko-tokina.co.jp/tokina/atx16-28.html enthält nach einer japanischen Beschreibung zahlreiche von Ryousuke Takahashi mit diesem Zoom aufgenommene Beispielfotos, welche die beeindruckende Schärfe in hoher Auflösung demonstrieren (dazu Balken unter jedem Bild anklicken).

 

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