Der Hersteller Gitzo hat eine neue Stativserie ins Leben gerufen, die nicht aus dem aktuellen Hype-Werkstoff Carbon besteht, sondern aus dem Fasermaterial Basalt. Was zunächst etwas merkwürdig klingt, entspricht jedoch den Tatsachen, denn der eingesetzte Faserstoff besteht aus bei 1500 °C geschmolzenem Basaltgestein. Gegenüber klassischem Aluminium soll auf diese Weise das Gewicht um 45 Prozent niedriger ausfallen. Um den Problemen hinsichtlich der Absorptionsfähigkeit zu entgegnen hat Gitzo die Technikl DRI eingeführt, die zu einer höheren Harzaufnahme der Fasern führt. Die Stabilität soll so um bis zu 22 Prozent gesteigert werden.

Die neue Stativserie besteht aus je zwei Modellen der Serien 1, 2 und 3 sowie einem Einbeinstativ. Die Stative unterscheiden sich durch die maximale Höhe, das Packmaß sowie die Tragkraft inklusive des Gesamtgewichts. Zur Serie 1 gehören das Gitzo GT1840C und GT1830, zur Serie 2 das Gitzo GT2840C bzw. GT2830 und schließlich zur Serie 3 das Gitzo GT3840C sowie GT3830. Zusätzlich führt noch das sechssegmentige Einbeinstativ GM3860C eine neue Größenkombination in das Gitzo Einbeinstativprogramm ein.  Mit den drei „Compact-Versionen (Endung „C) stehen besonders kompakte Versionen zur Verfügung, die nur mit Basaltfaserrohren verfügbar sind. Diese Versionen sind optimal für das Handgepäck bei Flugreisen oder den Transport im Rucksack.
Passend zu dem Look der Basalt-Stative liefert Gitzo drei zentrische Kugelköpfe aus Magnesium in der Farbkombination Schwarz und Orange. Dieses Design ist auch der Grund für die Namensgebung „Basalt-Kugelköpfe“.

Die neue Gitzo Basaltstativserie beginnt bei 425 Euro. In den Genuss der neuen Köpfe kommt man ab einem Preis von 262 Euro.

 

Original Pressemeldung:

Premium-Hersteller Gitzo optimiert entscheidend seine unvergleichbare Stativserie aus dem innovativen Fasermaterial Basalt. Der für die Stativrohre eingesetzte Faserstoff besteht aus Basaltgestein (bei 1500 °C geschmolzen und gepresst), der nicht nur eine hohe Wärme- und Formbeständigkeit besitzt, sondern gegenüber klassischem Aluminium für eine 45%ige Gewichtsreduzierung sorgt.

Die Absorptionsfähigkeit von Basaltfasern ist im Gegensatz zu Carbonfasern begrenzt. Um diese Eigenheit von Basaltfasern auszuschalten, wurde eine neue Technik (DRI) entwickelt, die zu höherer Harzaufnahme der Fasern führt und die Rohrdichte und -leistung steigert. Das Ergebnis ist ein Zuwachs der Stabilität und Performance – je nach Durchmesser – um bis zu 22 Prozent. Gitzo gehört damit weiterhin zum ersten und einzigen Hersteller, der hochfeste Basaltrohre mit einer Kreuzstruktur aus drei Schichten produziert.

Einzig Gitzo ist weltweit in der Lage, dieses schwarze Gestein, das aus dem glühenden Lavakern der Vulkane entspringt, mit Hilfe des aus der Raumfahrttechnik adaptierten Poltrusions-Verfahrens zu Stativrohren erster Güte zu formen. Reichliche Erfahrungen bei der Produktion von Verbundwerkstoffen führten zu der entscheidenden Verbesserung bei der Fertigung der Basalt-Rohre.

Komplett neue Stative in neuem Design
Das Design der Basaltstative in der Standard- und Kompakthöhe kommt erstmals mit einer neuen Farbgebung auf den Markt: Tiefes Schwarz und flammendes Orange stehen für ein Material, welches in der Lava aus der Erdkruste austritt.

Die neue Stativserie besteht aus je zwei Modellen der Serien 1, 2 und 3 sowie einem Einbeinstativ. Die Stative unterscheiden sich durch die maximale Höhe, das Packmaß sowie die Tragkraft inklusive des Gesamtgewichts. Mit der Einführung des neuen Hochleistungsrohrs bietet die nun vorgestellte Gitzo Basalt-Collection – neben den Basalt-Stativen der Serien 1 (extrem leicht und kompakt) und 2 (stabil, leicht, kompakt) – zum ersten Mal auch die Serie 3 (höchste Belastbarkeit für Profis) mit drei oder vier Segmenten an.

Zur Serie 1 gehören das Gitzo GT1840C und GT1830, zur Serie 2 das Gitzo GT2840C bzw. GT2830 und schließlich zur Serie 3 das Gitzo GT3840C sowie GT3830. Zusätzlich führt noch das sechssegmentige Einbeinstativ GM3860C eine neue Größenkombination in das Gitzo Einbeinstativprogramm ein.

Mit den drei „Compact-Versionen (Endung „C) stehen besonders kompakte Versionen zur Verfügung, die nur mit Basaltfaserrohren verfügbar sind. Diese Versionen sind optimal für das Handgepäck bei Flugreisen oder den Transport im Rucksack.

Die Serie 1 stellt eine ideale Lösung für vielreisende Fotografen dar. Sie ist ein ausgezeichnetes Zubehör für kompakte Digicams und DSLRs mit Objektiven bis zum mittleren Telebereich. Mit der Serie 2 erschließt sich der Anwender auch die Benutzung größerer Brennweiten und erhält ein solides Dreibeinstativ ohne Gewichtsnachteile. Schließlich bedient die Serie 3 die Anforderungen der Profifotografen. Diese Stative zeichnen sich durch höchste Belastbarkeit und hervorragende Verdrehsteifigkeit aus. Die Stative sind trotzdem erstaunlich leicht und mit dem GT3840C zudem besonders kompakt.

Eine besondere Klasse für sich
Diese mit dem hoch entwickelten Verbundstoff produzierten Dreibein- und Einbeinstative höchster Güte rangieren in punkto Leistung und Preis zwischen den Stativen aus Aluminium und den leistungsstarken Carbon-6X-Stativmodellen. Sie bieten eine rund 45%ige Gewichtsersparnis gegenüber klassischem Aluminium bei maximaler Tragfähigkeit und guter bis exzellenter Drehsteifigkeit. Und sie sind in jedem Fall im Vergleich zu einem zweitklassigen Carbon-Stativ die bessere Wahl! Zumal die Gitzo Basalt-Stative neben den besseren Materialeigenschaften auch über die typischen Gitzo Eigenschaften verfügen: die einmaligen G-Lock-Drehverschlüsse für höchste Klemmkraft bei einer gleichmäßig leichten Bedienung der Stativbeine, ALR (Anti-Leg-Rotation), das Ground Level Set (Bodenhöhen-Set) oder die Power-Disc für noch mehr Sicherheit bei der Befestigung des Stativkopfes auf der Platte und vieles mehr.

Zentrische Kugelköpfe in neuer Ausführung
Passend zu dem speziellen Look der Basalt-Stative liefert Gitzo drei zentrische Kugelköpfe aus Magnesium (30% leichter als Aluminium) in der Farbkombination Schwarz und Flammenorange. Dieses besondere Design ist auch der Grund für die Namensgebung „Basalt-Kugelköpfe. Durch den Wegfall der Funktionskontrolle ergibt sich eine noch intuitivere Bedienung. Dies führt zu einem Preisvorteil gegenüber den regulären Kugelköpfen.

Ansonsten bieten die neuen, schwarzen Kugelköpfe GH1781QR, GH2781QR und GH3781QR die bewährten Features der bisherigen Modelle im Gitzo-typischen „Noir Decor (Hammerschlaglackierung). Sie zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit aus. Features wie weiche Bewegungen, minimaler Drift und tief liegender Schwerpunkt sind ebenso selbstverständlich wie eine ergonomische Konstruktion bei großer Kompaktheit. Erzielt wird dies durch spezielle, technische Lösungen wie den hohlen Bubble Ball, dem doppelten Schnappverschluss (SADL) und dem neuen Libellensystem. In Verbindung mit dem ultraleichten Magnesiumgehäuse ergibt sich das beste Belastbarkeits-/Gewichtsverhältnis auf dem Markt. Die Innenteile der Kugelköpfe sind für eine langlebige Präzision ausgelegt und hochgenau bearbeitet.

Mit diesen Produktneuheiten wird Gitzo wieder einmal dem Ziel gerecht, die besten Stative der Welt zu konstruieren. Von der Entwicklung über den ersten Prototyp bis hin zur einmaligen Fertigungsstrategie reicht der Anspruch, eine Vorreiterrolle im Stativbau zu belegen. Die Basalt Stativserie steht ab 425,- Euro (UVP inkl. MwSt.) beim Händler bereit, wobei die Standard- und Kompakthöhe jeweils zum identischen Preis angeboten werden. Die Preise der neuen Kugelköpfe fangen bei 262,- Euro (UVP inkl. MwSt.) an.

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