Sony hat am heutigen Tag zwei neue Cybershot-Kompaktkameras vorgestellt, die auf Sonys 10,2 MPix starken Exmor CMOS-Sensor setzen. Dank einer neuartigen Hintergrundbeleuchtungs-Technik und – Struktur soll der Sensor beinahe doppelt so viel Lichtenergie wie bislang bekannte Sensoren aufnehmen können. Im Zusammenspiel mit dem bekannten BIONZ-Bildprozessor sollen so auch bei schwierigen Lichtverhältnissen ansprechende Bilder entstehen können.

Die beiden Neulinge Cybershot DSC-WX1 und TX1 besitzen beide den neuen Sweep-Panorama-Modus. Es muss nur einmal der Auslöser gedrückt werden. Bei einem anschließenden Schwenk sammelt der Sensor genügend Informationen, um danach ein Panorama-Bild zu erstellen. Ebenso haben beide Geräte den Highspeed-Modus mit an Bord, der bis zu 10 Bilder/Sekunde ermöglichen soll.

Die TX1 gehört mit einer Dicke von gerade einmal 14,1 mm zu den Designkameras. Ihr Carl Zeiss Vario Tessar-Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 35 – 140 mm [@KB] ab. Die Bedienung erfolgt mittels eines 3 Zoll großen Touchscreens.

Die WX1 besitzt ein kompaktes Metallgehäuse, das in drei Farben verfügbar sein wird. Den zusätzlich gewonnenen Platz spendiert Sony teilweise dem Objektiv, das mit 24 – 120 mm [@KB] einen größeren Zoom-Bereich vorweisen kann und mit einer maximalen Lichtstärke von 2,4 auch in diesem Bereich punkten kann.

Für beide Kameras bietet Sony mit der Dockingstation IPT-DS1, die als „Party-shot“ bekannt werden soll, ein sehr interessantes Zubehör. Die Unterlage verfügt über ein einen eingebauten Motor und kann die aufgestellte Kamera so neigen und drehen. Im Zusammenspiel mit der integrierten Lächel- und Gesichtserkennung der beiden Kameras soll es so möglich sein, die Kamera während einer Party völlig automatisch Bilder machen zu lassen. Sobald die Kameras Gesichter oder ein Lächeln erkennt, löst sie aus.

Die Sony Cybershot DSC-TX1 soll 379 Euro kosten, die die Cybershot DSC-WX1 349 Euro. Die Party-shot Docking Station wird 149 Euro kosten. Alle Produkte sollen im September in den Handel gelangen.

 

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Original Pressemeldung:

Der 10,2 Megapixel Exmor RTM CMOS Sensor ist besonders lichtempfindlich und verarbeitet die aufgenommenen Bilddaten blitzschnell. Im Ergebnis entstehen bis zu zehn Fotos pro Sekunde in voller Auflösung, einmalige Nachtaufnahmen, faszinierende Panorama-Bilder mit nur einem Schwenk und brillante Videos in High Definition. Für eine noch größere Detailschärfe sorgen ein doppelter Verwacklungsschutz und hochwertige Optiken in beiden Modellen. Als Weltneuheit präsentiert Sony außerdem den ersten „automatischen Fotografen“.

Die beiden neuen Cyber-shot Modelle der T- und W-Serie erschließen ungeahnte Möglichkeiten für Hobbyfotografen: Dank Exmor R™ CMOS Sensor sorgen die Kompaktkameras für brillante Bildergebnisse auch bei schwachem Licht, für lebendige Partybilder und überwältigende Panorama-Aufnahmen mit nur einem Schwenk sowie hoch aufgelöste Videos in 720p (30 Bilder pro Sekunde). Für eine noch größere Detailschärfe sorgen ein doppelter Verwacklungsschutz (ISO und optisch) und hochwertige Optiken mit großem Zoom-Bereich.

Es werde Licht: Exmor R™ CMOS Sensor & BIONZ Prozessor

Die Cyber-shot Modelle DSC-WX1 und TX1 setzen neue Bestmarken in Sachen Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen. Aus der Kombination der innovativen Technologien Exmor R™ CMOS Sensor mit 10,2 Megapixel Auflösung und dem BIONZ Bildprozessor ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Fotografen: So nimmt der Exmor R™ CMOS Sensor dank neuartiger Hintergrundbelichtungs-Technik und Struktur nahezu doppelt so viel Lichtenergie auf wie konventionelle CMOS Sensoren. Die Folge ist eine deutlich gesteigerte Lichtempfindlichkeit, die auch bei Dämmerung oder sogar Nacht noch detailreiche Aufnahmen mit geringem Farbrauschen ermöglicht. Beide Modelle können quasi im Dunkeln sehen.

Um die Bildinformationen noch schneller verarbeiten und Bildrauschen noch perfekter unterdrücken zu können, optimierte Sony den bewähr-ten BIONZ Bildprozessor. EXMOR und BIONZ lautet also die Erfolgs-formel der TX1 und WX1 – die Kombination beider Technologien sorgt für atemberaubend scharfe Fotos in natürlichen Farben, selbst in der Dämmerung.

Ungeahnte Weiten: „Sweep Panorama“ Funktion

Das Erfolgsduo ist auch Voraussetzung für eine weitere Innovation: die „Sweep Panorama“ Funktion (Schwenkpanorama). Sie ermöglicht Aufnahmen in extremen Horizontal- und Vertikalformaten. Hierfür muss der Nutzer nur den Auslöserknopf drücken und mit der Kamera einen waagerechten oder senkrechten Schwenk ausführen. Die während der Bewegung gesammelten Bildinformationen kombiniert die „Sweep Panorama“ Funktion automatisch zu Fotos von ungeahnter Höhe oder Breite. So lassen sich einzigartige Landschaftspanoramen in Sekunden einfangen. Der „digitale Rundblick“ kann hierbei einen Winkel von bis zu 256 Grad (WX1) beziehungsweise 185 Grad (TX1) abdecken und somit mehr „sehen“ als das extremste Weitwinkel-Objektiv jeder Fotokamera.

Knipsen auf der Überholspur: „Highspeed“ Modus

Der BIONZ Bildprozessor darf als Turbo der beiden neuen Digitalkameras bezeichnet werden. Im Zusammenspiel mit einem fein justierten und ebenfalls mit Hochgeschwindigkeit arbeitenden mechanischen Verschluss, beschert er der TX1 und WX1 einen speziellen „Highspeed“ Modus: Beide Modelle nehmen bis zu zehn Bilder pro Sekunde in voller Auflösung und bester Qualität auf. Damit sind sie schneller als viele digitale Spiegelreflexkameras der Fotoprofis. Im Videomodus filmen die beiden Neulinge Clips in High Definition (720p) und mit 30 Bildern pro Sekunde im MPEG4 Format.

amit die Aufnahmen jenseits jeden Tempolimits auch gelingen, sind die TX1 und WX1 mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, der Verwacklungsunschärfen vorbeugt. Eine intelligente Gesichtserkennung und die Lächelautomatik „Smile Shutter“ kümmern sich außerdem um optimal ausgeleuchtete und freundlich wirkende Porträtaufnahmen. Zusätzlich verhilft auch die intelligente Automatik zu optimalen Bildergebnissen. Hierfür sind keinerlei manuelle Voreinstellungen an der Kamera notwendig – jedes Motiv wird vollautomatisch erkannt.

Wir sind keine Zwillinge: Unterschiede zwischen TX1 und WX1

Obwohl die DSC-TX1 und die WX1 als erste Modelle im Kompaktbereich über den hoch empfindlichen Exmor R™ CMOS Sensor verfügen, können sie nicht als Zwillinge bezeichnet werden.

Die DSC-TX1 gehört in die Familie der Designkameras von Sony. Sie besticht insbesondere durch ihre Ausstattung, eine edle Verarbeitung und ist mit nur 14,1 Millimetern extrem dünn (gemessen ohne Objektivklappe). Auch die fünf verschiedenen Farbvarianten erfüllen jeden Wunsch nach Individualität: Die TX1 ist in Grau, Silber, Blau, Gold und Pink erhältlich. Neben dem neuen Sensor sorgt auch ihr hochwertiges Carl Zeiss Vario-Tessar Objektiv mit 4fach optischem Zoom (35 bis 140 Millimeter) für beste Bildergebnisse. Zusätzlich verfügt das neue Modell über einen drei Zoll (7,6 Zentimter) großen Touchscreen auf dem die neu gestalteten Menüs optimal angezeigt werden. Alle Funktionen sind perfekt für die Bedienung mit der Fingerspitze konzipiert: Per Fingertipp wandert der Nutzer durch seine gespeicherten Fotoalben. Beliebte oder häufig benutzte Funktionen kann er individuell auf dem Display platzieren und so direkt abrufen.

Die DSC-WX1 wiederum glänzt durch ihr kompaktes Metall-Gehäuse in den drei verfügbaren Farben Schwarz (inklusive Objektivring), Silber und Gold. Sie ist das neue Top-Modell der W-Serie und mit einem lichtstarken Premium-Objektiv der Sony G-Serie ausgestattet. Es gewährleistet höchste Kontraste im gesamten Brennweitenbereich, der dank des 5fach optischen Zooms von 24 bis 120 Millimetern reicht (im Vergleich zum KB-Format). Dank des extremen Weitwinkels passt „mehr“ aufs Bild als bei anderen Kameras. Zusätzlich erlaubt auch die sehr hohe Lichtstärke von F2.4 bei schlechteren Lichtverhältnissen nahezu verwacklungsfreie und brillante Bilder.

Party-Spaß: Der automatische Fotograf IPT-DS1

Als weltweit erste Cyber-shot Kameras lassen sich die DSC-TX1 und die WX1 in Kombination mit der innovativen Dockingstation IPT-DS1 als „automatischer Fotograf“ nutzen. Das auch als Party-shot™ bezeichnete Zubehör basiert auf der Gesichtserkennungs-Technologie und lichtet zum Beispiel auf Partys oder Familienfeiern alle Gäste perfekt ab, ohne dass jemand den Auslöser betätigen muss. Die Motiverkennung erfolgt dabei über die Gesichtserkennung für bis zu acht Personen und die Lächelerkennung der Kamera.

Um den automatischen Fotografen zu aktivieren, muss die Kamera nur auf den Sockel des IPT-DS1 gesetzt und auf das Party-Geschehen ausgerichtet werden. Die Automatik sucht dabei motorgesteuert durch die Änderung des Neigungswinkels sowie Schwenk und Zoom nach der optimalen Bildkomposition. Bei erkannten Personen oder einem Lächeln löst sie automatisch aus – wann immer das Gerät also Gäste oder Gastgeber entdeckt, klickt der Auslöser. Der Party-Spaß und einmalige Bilder aus besonderen Perspektiven sind garantiert.

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