Immer dann, wenn Apple neue Produkte vorstellt, schauen auch die Fotofreunde ganz genau hin. Gestern war es endlich so weit und Steve Jobs präsentierte die neuen MacBooks sowie deren Pro-Varianten. Die größten Neuerungen gibt es beim normalen MacBook zu vermelden, dass wie der große Bruder zukünftig auch in einem Aluminium-Gehäuse daherkommen soll. Dieses wird künftig – wie es schon vom MacBook Air bekannt ist – aus nur noch einem Stück Aluminium gefertigt.

Weiterhin kommt das MacBook von nun an mit einem 13,3 Zoll großen LED-Bildschirm daher, der nicht nur mit einer satten Farbwiedergabe, sondern gleichzeitig auch mit einem niedrigen Stromverbrauch punkten soll. Als Chipsatz kommt nicht mehr Intels Centrino-Plattform zum Einsatz, sondern NVIDIAs neuer 9400M-Chipsatz, der mit einer deutlich gestiegenen 3D-Leistung punkten soll. Als Prozessoren kommen dabei aber natürlich weiterhin Intels Core2-CPUs zum Einsatz. Die Bedienung soll ein neues, deutlich angewachsenes Glass-Touchpad vereinfachen, das nun auch 4-Finger-Gesten erlaubt. Während das neue Alu-MacBook ab 1199 Euro verfügbar ist, bleibt das bekannte weiße Modell weiterhin verfügbar – und wird mit 949 Euro etwas günstiger.

 

Auch die MacBook Pro-Reihe wurde erneuert. Dank der wesentlich aufgewerteten Ausstattung des MacBooks wird die Lücke zwischen Pro und Non-Pro aber kleiner. Neben einem größeren Display zeichnet sich das Pro künftig durch die Möglichkeit einer dedizierten Grafiklösung aus, die aber nur dann zum Einsatz kommen soll, wenn sie auch wirklich benötigt wird – ansonsten greift das MacBook auf die Grafikeinheit des 9400M-Chipsatzes zurück. Das neue MacBook Pro wird es 1799 Euro geben. Das 17-Zoll-Modell wurde zwar technisch erneuert, Design-Änderungen gibt es aber nicht.

Etwas fragwürdig erscheint Apples Weg künftig in allen MacBooks Glare-Type-Displays zu verbauen. Bislang hatten Freunden von unverspiegelten Displays die Möglichkeit beim Pro zu entsprechenden Modellen zu greifen.

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