Vom 29.07. bis zum 13.09. werden bei Cognosco Fotokunst in Berlin die Serien „Kontrast“, „Doppeltes Berlin“ und „Große Berliner“ ausgestellt. Allen Fotoserien ist gemein, dass sie in Berlin entstanden sind. Während Kontrast an der Berliner Schlossbrücke entstanden ist, zeigt „Doppeltes Berlin“ gleich zehn Berliner Bauwerke.

 

„Große Berliner“ beschäftigt sich ebenfalls mit Gebäuden – hier werden Bauwerke dargestellt, die sich durch ihre große Bedeutung für die Stadt Berlin aber auch ihre bauliche Höhe auszeichnen sollen. Durch eine bronzene Farbgebung soll den Bauwerken ein zeitloser Charakter verliehen werden.

 

Ort der Ausstellung:

COGNOSCO Fotokunst
Ackerstr. 19 | 10115 Berlin
T +49 (0)30 27 87 93 50
info@cognosco.de
www.cognosco.de

Öffnungszeiten: Di – Fr: 10 – 19h | Sa: 12 – 18h

 

Original Pressemeldung:

Die Serie „Kontrast“ ist im Frühjahr 2008 an der Berliner Schlossbrücke entstanden. Die Menschen bewegen sich auf der Treppe gleichsam wie Noten auf einer Partitur – ihre Körper setzen sich kontrastreich von den hellen Stufen ab. Amelie von Oppen spielt in dieser Komposition aber nicht nur mit Hell-Dunkel-Effekten, sie thematisiert in diesen Bildern auch die Gegensätzlichkeit zwischen horizontalen Elementen, die den Bildern optischen Halt geben, und vertikalen Elementen, die in den Bildern die Dynamik erzeugen. Die 8 Fotografien lassen sich in beliebiger Weise kombinieren, so dass sich jedes Mal ein unterschiedliches Gesamtarrangement ergibt.

In der Serie „Doppeltes Berlin“, die 2008 entstanden ist, zeigt Amelie von Oppen zehn eindrucksvolle Berliner Bauwerke. Die Gebäude sind dem Betrachter in der Regel bekannt, gleichzeitig tritt jedoch ein Entfremdungseffekt ein: Denn durch die Technik der Doppelmontage entstehen in den Bildern neue Formen, die zusammen mit der jeweiligen Farbgebung den Charakter des Gebäudes hervorheben, manchmal sogar intensivieren. In dieser Serie sind bislang folgende Bauwerke erschienen: „Neue Nationalgalerie“, „Schaubühne“, „Volksbühne“, „Cafe Moskau“, „Bauhaus-Archiv“, „Columbia“, „Leipziger Strasse“, „Hackescher Markt“, „Glaspalast“ und „Olympiastadion“.

In der Serie „Große Berliner“ – ebenfalls aus dem Jahr 2008 – präsentiert Amelie von Oppen prägnante Berliner Originale, die sich sowohl durch ihre große Bedeutung für die Stadt Berlin auszeichnen als auch durch ihre bauliche Höhe. Die bronzene Farbgebung der Bilder verleiht den Gebäuden in den Bildern einen zeitlosen Charakter.

COGNOSCO Fotokunst wurde im Sommer 2007 als Produzentengalerie gegründet, die eigene Werke der Fotokünstlerin Amelie von Oppen (Architektin, Fotografin) zeigt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch einen sachlichen, ästhetischen Fotografiestil aus. Ihr Blick ist der einer Architektin, ihre Vorliebe gilt dem Detail. Die Bilder sind größtenteils analoge Schwarz-Weiß- und Farbaufnahmen, die nach der klassischen Entwicklung im Fotolabor digital und farblich bearbeitet worden sind. Von 1996 bis 1997 arbeitete Amelie von Oppen bei dem Hamburger Fotografen Heiner Orth. Danach folgte ein Studium der Architektur in Berlin und Florenz. Studienbegleitend arbeitete Amelie von Oppen u.a. vier Jahre bei dem Architekten David Chipperfield. Nach dem Studium eröffnete sie 2005 eine Ladengalerie für Fotokunst in Düsseldorf. Zwei Jahre später gründete sie zusammen mit ihrem Mann Christian von Oppen (Volkswirt, Kaufmann) COGNOSCO Fotokunst. Neben limitierten Editionen, die in regelmäßigen Abständen themenübergreifend neu aufgelegt werden, hat COGNOSCO Stadteditionen von derzeit elf deutschen Städten im Programm. Die Stadteditionen erscheinen in unlimitierter Auflage und werden als gerahmte und kaschierte Fotodrucke oder als Leuchtkasten produziert.

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