Canon
hat soeben bekannt gegeben, dass man bereits 30 Millionen Objektive in den Handel gebracht hat. Vor weniger als 20 Jahren stellte Canon seine erste EOS Kamera zusammen mit den neuen EF Objektiven vor. Alleine in den letzten 5 Jahren wurden 10 Millionen Objektive produziert und verkauft. Über die Jahre hin hat Canon mehr als 50 verschiedenen Modelle vorgestellt, deren Brennweitenbereich von 14 bis 1200 mm reicht. Professionellen Anwendern stehen 22 Objektive der "L" Kategorie zur Verfügung.

Pressemitteilung:

Canon feiert heute die Produktion des 30 millionsten EF-Wechselobjektivs – ein ganz besonderer Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte. Dabei liegt die Einführung des Canon EOS-Kamerasystems und des EF-Bajonetts keine zwanzig Jahre zurück. Allein in den letzten fünf Jahren wurden 10 Millionen EF-Objektive hergestellt – ein deutlicher Beleg auch für die zunehmende Popularität der Spiegelreflexfotografie.

Das EF-Bajonett sorgte 1987 für eine Revolution in der Spiegelreflexfotografie, denn Canon ersetzte mit dieser Neuheit die mechanischen Verbindungselemente zwischen Kamera und Objektiv durch elektronische Kontakte und verlegte obendrein den Autofokusmotor in das Objektiv. Während seither Fokussysteme, Bildstabilisator-Technologien, Versiegelungsverfahren zum Wetterschutz, Linsenmaterialien und Designaspekte der Objektive einem fortwährenden Wandel unterworfen sind, erweist sich das EF-Bajonett selbst als ausgesprochen beständig. Jedes EF-Objektiv ist mit jeder bisher gefertigten EOS-Kamera kompatibel, darunter auch alle digitalen EOS-Modelle. Eine Ausnahme sind die speziellen EF-S-Objektive, die ausschließlich bei Kameras mit entsprechendem EF-S-Bajonett – EOS 300D, EOS 350D and EOS 20D – verwendet werden können.

"Dieser Meilenstein demonstriert anschaulich unsere Stärke bei Forschung, Entwicklung und Fertigung von Objektiven. Er ist ein eindeutiger Beleg für die hohe Kompetenz bei Canon", so Mogens Jensen, Leiter von Canon Consumer Imaging Europe. "Großes Know-how bei den Objektiven bedeutet für uns einen strategischen Vorteil auf nahezu allen Gebieten, auf denen wir tätig sind, und ist von fundamentaler Bedeutung für unseren aktuellen Erfolg bei den digitalen Spiegelreflexkameras."

Ungemein vielfältiges Sortiment

Derzeit gibt es mehr als 50 aktuelle EF-Objektive mit Brennweiten von 14 Millimeter bis 600 Millimeter, darunter eine große Auswahl an Spezialobjektiven wie Makro-Objektive, Tilt-und-Shift-Objektive, Fischauge-Objektiv sowie Modelle mit integriertem Bildstabilisator. Den Anforderungen professioneller Fotografen trägt Canon mit 22 aktuellen EF-Objektiven der L-Serie Rechnung. Mit ihren speziellen optischen Elementen und den professionellen mechanischen Eigenschaften verkörpert die L-Serie bei den Canon Objektiven das Maß aller Dinge in puncto Funktionsfähigkeit, Abbildungsleistung und Wetterfestigkeit.

Präzisionsoptik – eine Canon Tradition

Die Zahl aller bis heute von Canon produzierten Objektive ist aber tatsächlich deutlich höher als 30 Millionen. Schließlich fertigte Canon vor

1987 bereits millionenfach die so genannten FD-Objektive, die dann durch die EF-Modelle abgelöst wurden. Nicht zu vergessen die unzähligen Objektive für Canon Digitalkameras und Canon Digitalcamcorder (auch diese Zahl bewegt sich im zweistelligen Millionenbereich) sowie das vielfältige Angebot an professionellen Objektiven für die Film- und Fernsehindustrie.

Weltneuheiten

Die Geschichte der Canon Objektive ist auch die Geschichte vieler innovativer Technologien, die das Unternehmen als Weltneuheiten präsentieren konnte. Ein kurzer Überblick:

– Erster Ultraschallmotor (USM) für den Einsatz in Wechselobjektiven für Spiegelreflexkameras. Dieser 1987 eingeführte Motor ist integraler Bestandteil sehr vieler EF-Objektive. Er überzeugt durch äußerst schnelle und nahezu geräuschlose Autofokussierung mit hohem Haltemoment für die präzise Scharfeinstellung.

– Erste asphärische Linse in einem Wechselobjektiv für Spiegelreflexkameras. Sie reduziert die sphärischen Aberrationen, die bei herkömmlichen Objektiven zu einer Beeinträchtigung der Bildqualität führen.

– Erste Fluorit-, UD- (Ultra-dispersion) und Super-UD-Linsen in Wechselobjektiven für Spiegelreflexkameras zur Korrektur chromatischer Aberrationen.

– Erstes Serien-Wechselobjektiv mit integriertem Bildstabilisator (IS).

Übertragen auf die Belichtungszeit ermöglichen aktuelle Canon Bildstabilisatoren beim Fotografieren ohne Stativ eine bis zu drei Stufen geringere Verschlusszeit ohne erkennbare Einbußen bei der Bildschärfe.

Momentan führt Canon zwölf aktuelle EF-Objektive mit integriertem Bildstabilisator.

– Als erstes und bislang einziges Unternehmen produziert Canon Wechselobjektive für Spiegelreflexkameras mit einem DO-Linsenelementen. Die DO-Elemente sorgen bei den Canon Objektiven EF400mm 1:4 DO IS USM und EF70-300 1:4,5-5,6 DO IS USM für eine gestochen scharfe Bildqualität. Dabei sind sie erheblich leichter und kleiner als traditionelle Objektive mit vergleichbaren Leistungsmerkmalen.

– Erstes EF-Objektiv mit 10fach Zoom (EF35-350mm 1:3,5-5,6L USM)

– Längste Brennweite bei größter Blende (EF1200mm 1:5,6L USM)

Die Geschichte der EF-Objektive geht weiter…

Die Geschichte der EF-Objektive geht weiter…

Mit ständig neuen Kameratechnologien geht auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der EF-Objektive einher. So werden durch Optimierungen der Linsenbauform und Super-Spectra-Vergütungen die vom Sensor einer digitalen Kamera ausgehenden Reflexionen unterdrückt. Das EF-S-Bajonett wurde von Canon für die geringere Sensorgröße bestimmter Canon Kameras wie der EOS 350D und der EOS 20D eigens entwickelt. Damit ist der Weg frei für neue kompakte, weitwinklige, leichte und hochwertige Objektive.

Über den Autor